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	<title>Luxemburgerli &#187; Schlafen</title>
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	<description>Von Leipziger Lerchen, Schweizer Luxemburgerlis und Wiener Sachertorten</description>
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		<title>Unfreiwillige Selbststudie &#8211; ein Airbus verschwindet &#8211; eine Welle &#8211; Schafjoghurt mit Limettengeschmack</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 16:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibits</dc:creator>
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Es ist erstaunlich was ein Mensch (durch unfreiwilliges Selbststudium) so alles über sich in Erfahrung bringen kann. Dinge die ich früher nicht für möglich gehalten hatte passieren plötzlich und das sogar zwei Mal im letzten Monat. Ich bin heute früh so aufgewacht, wie ich in meiner Erinnerung gestern Abend auf dem Bett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber der Reihe nach&#8230;</p>
<p>Es ist erstaunlich was ein Mensch (durch unfreiwilliges Selbststudium) so alles über sich in Erfahrung bringen kann. Dinge die ich früher nicht für möglich gehalten hatte passieren plötzlich und das sogar zwei Mal im letzten Monat. Ich bin heute früh so aufgewacht, wie ich in meiner Erinnerung gestern Abend auf dem Bett lag. Gut, ihr werdet sagen, das passiert euch jeden Tag (außer ihr seid Schlafwandler oder werdet entführt), aber ich meine damit, dass ich von der Arbeit nach Hause kam (gestern Abend 21 Uhr!) mich aufs Bett setzte (so wie ich heimkam) und dann erst des Morgens wieder zur Besinnung kam. Voll bekleidet, ungewaschen, einfach grausam. Echt jetzt.</p>
<p>Aber das passiert wenn ich a) überarbeitet bin und b) allzeit bereit sein muss und davon auch redlich Gebrauch gemacht wird. Letzte Nacht hat man mich zum Glück nicht gebraucht, erst um 6:45 Uhr kam eine SMS in der sanft angefragt wurde, ob ich denn in der Lage sei zu helfen. Ich war in der Lage, da ja irgendwie ausgeschlafen. ;o)</p>
<p>Es kommt die nächsten zwei Tage noch schlimmer, aber danach hoffe ich, dass wieder Normalität einkehrt nach 6 Monaten der Hölle. Aber das bringen so große Projekte wie das was gerade, nach für mich 2 1/2 Jahren, zu Ende geht mit sich. Wobei ich nicht sagen könnte, dass ich stolz darauf bin was ich in diesem Projekt geleistet habe, ich war ja nicht die Einzige die da mitgeholfen hat und die mit allen anderen über Berge und Täler marschiert ist. Mehr Täler als Berge muss ich gestehen. Und morgen, ja morgen ab 8 Uhr früh wird es richtig ernst. Ab diesem Zeitpunkt ist das System Live und wir werden sehen was uns als erstes um die Ohren fliegt. Insgeheim hoffe ich, so wie wir alle, nichts.</p>
<p>Dann war da heute am 1. Juni 2009 gegen Mittag die Meldung des Verschwindens eines Airbus der Air France. Wer mich kennt weiß, dass mir das doppelt weh tut. Auf der einen Seite natürlich wie jedem auf Grund einer Katastrophe bei der viele Menschen sterben, auf der anderen Seite wegen meiner Liebe (und da stehe ich dazu) zu diesen Flugzeugen. Wenn ich die Wahl habe zwischen Flugzeugtypen, dann fällt meine Wahl immer auf einen Airbus. Und ich betrauere jeden Verlust eines dieser Flugzeuge gemeinsam mit Airbus. Dazu muss ich sagen, dass ich die Sicherheit dieser Flugzeuge extrem schätze und ich noch nie das Vertrauen in ihre Sicherheit verloren habe, auch wenn schon einige davon abgestürzt sind. In den meisten Fällen waren es Testflüge, Showflüge und wenn dann doch einer ganz normal vom Himmel kam oder beim Landen versagte, dann waren es in den meisten Fällen Fehler der Bedienung. Technische Mängel treten kaum auf. Zumindest keine die in letzter Konsequenz zu einem Absturz führen. Genau aus diesem Grund ist meine Trauer dieses Mal besonders groß, da es so aussieht als hätte heute ein technisches (oder besser gesagt mehrere technische) Probleme zum vermeintlichen Absturz geführt. Ich hoffe man findet das Flugzeug und kann klären was passiert ist, denn diese Ungewissheit über die Ursache würde wahrscheinlich nicht nur an mir nagen.</p>
<p>Dann ist der 1. Juni 2009 der Tag an dem ich eine Präsentation von Google Wave gesehen habe. Es war eine sehr lange Präsentation und ich hätte nicht gedacht, dass ich sie durchhalte. Aber am Ende war ich froh diese fast 1 1/2 Stunden meiner spärliche Zeit geopfert zu haben. Wie ich bei der Registrierung für Updates zu Google Wave schrieb, es gibt BC und AC. Bald auch BW und AW. Nichts wird im Netz mehr so sein wie es war. Das wird ein Meilenstein in der Kommunikation und Kooperation. Wer knapp 1 1/2 Stunden seiner Zeit opfern kann, dem sei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v_UyVmITiYQ" target="_blank">dieses Video</a> empfohlen, besonders das Ende, das allerletzte Gadget, hat nicht nur mich kurzfristig sprachlos gemacht.</p>
<p><a href="http://wave.google.com" target="_blank">http://wave.google.com</a></p>
<p>Das Schafjoghurt ist jetzt alle. Eines mit Limettengeschmack hatte ich noch nie. Es war also auch das eine Neuigkeit am 1. Juni 2009.</p>
<p>Was war für euch Neu an diesem Tag?</p>
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		<title>Ich überlebe, zumindest vorerst</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 06:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Addiction]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Crème Brûlée]]></category>
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		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier wird die Gangart immer härter. Ich bin sehr motiviert, aber auch sehr müde. Mir ist bewusst, dass es viele Menschen gibt die noch härter arbeiten als ich, trotzdem ist es für mich nicht alltäglich 12 Stunden und längere Arbeitstage zu haben und auch am Samstag und Sonntag zu arbeiten (die Vormittage habe ich zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier wird die Gangart immer härter. Ich bin sehr motiviert, aber auch sehr müde. Mir ist bewusst, dass es viele Menschen gibt die noch härter arbeiten als ich, trotzdem ist es für mich nicht alltäglich 12 Stunden und längere Arbeitstage zu haben und auch am Samstag und Sonntag zu arbeiten (die Vormittage habe ich zumindest vertrödelt).</p>
<p>Trotz meiner mehr als 60 Stunden in der letzten Woche habe ich nicht alles geschafft was ich mir vorgenommen hatte. Zum Glück ist heute auch noch ein Tag, den ganzen Tag.</p>
<p>Es tut mir echt leid, dass ich derzeit nicht viel zum Blogschreiben komme, es ist nur so schwer mich dazu auch noch zu motivieren. Wenn ich am Abend zwischen 1/2 8 und 1/2 10 heimkomme bin ich nur noch für das Bett zu begeistern.</p>
<p>Immerhin war ich vorletztes Wochenende in Leipzig beim Schokobrunch in meinem <a href="http://www.la-chocolaterie.de" target="_blank">Lieblings-Schokoladen</a>. Isa hat ganz viele vegetarische Dinge gekocht. Alles war soooo gut. Es gab sogar ein Brot mit Artischocken und ich Depp habe mein Stück in der Aufbruchstimmung vergessen mitzunehmen. Es war aber ein sehr angenehmer Sonntag mit essen und plaudern und trinken und essen und plaudern und trinken&#8230;die Reise danach war auch eine der angenehmsten Reisen die ich seit langem hatte, zumindest bis zum Umsteigen in Basel SBB. Dort habe ich mir wieder einmal meinen Rücken lädiert. Das war atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p>Ich freue mich bereits wieder auf meine Auszeit am nächsten Wochenende. Da darf ich am Freitag wieder nach Leipzig fahren. Ganz ohne Bahn-Streik, so hoffe ich. Die IC-Ersatzzüge sind zwar immer noch im Einsatz und ich sehne mich schon sehr das Stück von Fulda bis Leipzig endlich wieder in einem angenehmen Zug reisen zu können, trotzdem es geht nichts über die Vorfreude auf Leipzig.</p>
<p>Am Samstag ist nämlich <a href="http://www.la-chocolaterie.de/a_votre_service.html" target="_blank">Crème Brûlée-Workshop</a> und ich bin fast genauso süchtig nach Crème Brûlée wie nach Schokolade. (Wann werde ich mir endlich merken wie die accents zu setzen sind und welche da überhaupt hingehören, das Wörterbuch ist mein bester Freund und Worte wie Crème Brûlée oder déjè-vu stehen auf schon sehr abgenutzten Seiten auf Leo.</p>
<p>Zum Workshop kann man sich sicher noch <a href="http://www.la-chocolaterie.de/a_votre_service.html" target="_blank">anmelden</a>, vielleicht sehen wir uns ja da?</p>
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