<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Luxemburgerli &#187; Genève</title>
	<atom:link href="http://tibits.diebiblyothek.eu/tag/geneve/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://tibits.diebiblyothek.eu</link>
	<description>Von Leipziger Lerchen, Schweizer Luxemburgerlis und Wiener Sachertorten</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 16:34:55 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Prochain arrêt Genève</title>
		<link>http://tibits.diebiblyothek.eu/2008/10/27/prochain-arret-geneve</link>
		<comments>http://tibits.diebiblyothek.eu/2008/10/27/prochain-arret-geneve#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 20:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Z(Fl)ugbloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Genève]]></category>
		<category><![CDATA[Lac Léman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tibits.diebiblyothek.eu/2008/10/27/prochain-arret-geneve/</guid>
		<description><![CDATA[
Es ist soweit. Ich bin jetzt seit fast zwei Jahren hier in der Schweiz und was kenne ich von der Schweiz? Bern. Den Bahnhof in Basel. Ein bisschen Luzern vom letzten Fumetto. Den Flughafen in Zürich und ein bisschen die Stadt. Aber sonst, nichts.
Deshalb habe ich beschlossen soweit es meine finanziellen Mittel erlauben die Schweiz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/geneve/"><img src="/wp-content/gallery/geneve/dsc01065_web.jpg" alt="Genève" style="float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 5px" width="150" /></a></p>
<p>Es ist soweit. Ich bin jetzt seit fast zwei Jahren hier in der Schweiz und was kenne ich von der Schweiz? Bern. Den Bahnhof in Basel. Ein bisschen Luzern vom letzten Fumetto. Den Flughafen in Zürich und ein bisschen die Stadt. Aber sonst, nichts.</p>
<p>Deshalb habe ich beschlossen soweit es meine finanziellen Mittel erlauben die Schweiz mit dem Zug zu erkunden. Das jetzt aber bitte nicht mit dem Kanton zu verwechseln, auch wenn dort die niedrigste Steuerbelastung der ganzen Schweiz vorliegt. Wenn ich nicht irre.</p>
<p>Letztes Wochenende war ich zum ersten Mal unterwegs. Zuerst wollte ich ins Tessin. Da man von Bern mit dem CIS-Alpino in drei Stunden in Mailand ist, dachte ich wird es ins Tessin schon nicht so lange dauern. Das liegt ja auf halbem Wege. Aber ich habe die Rechnung ohne die Berge gemacht die zwischen mir und dem Tessin liegen. Die Züge nach Mailand fahren durch den Simplon-Tunnel und da wo ich hinwollte, Locarno &#8211; Lugano, da fahren sie nicht durch den Tunnel, sondern über Stock und Stein. Da der Samstag auch schon leicht fortgeschritten war, der Nebel hier in Bern sich aber trotzdem nicht lichten wollte, disponierte ich kurzerhand um und fuhr statt nach Süden, nach Westen.</p>
<p>Kaum war ich mit dem Zug aus dem Bahnhof von Bern draußen, wusste ich auch schon warum ich noch nie in diese Richtung gefahren bin. Plötzlich sprachen alle nur noch französisch. Nicht glauben, dass ich darüber überrascht war, ich habe es mir schon gedacht. Außerdem wollte ich mit diesem kleinen Ausflug in die französische Schweiz meiner Motivation endlich Französisch zu lernen einen großen Tritt verpassen. Das ist mir im Nachhinein betrachtet auch gar nicht so schlecht gelungen. Ich habe schon ein paar Vokabeln gelernt.</p>
<p>Die Nebelsuppe wollte sich jedenfalls auch bis Fribourg nicht lichten und ich hatte schon Angst mit Genève das falsche Ziel ausgewählt zu haben. Aber mitnichten. Kaum fuhren wir bei Puidoux durch den letzten Tunnel auf dem Weg nach Lausanne war der Nebel nur noch ein Nebel in der Erinnerung. Die Sonne lachte auf den großen Lac Léman und die goldenen Weinberge, dass mir der Mund offen stehen blieb. Da will ich bleiben, war in diesem Moment mein einziger Gedanke. Nojo.</p>
<p>Die Fahrt ging weiter nach Lausanne und über Nyon nach Genève. Dazwischen war eine Gegend mit R im Namen die mir so gut gefiel, dass ich da tatsächlich gerne wohnen würde. Aber das werde ich mir wohl nie leisten können.</p>
<p>Genève war dann wie aus dem Textbuch. Bonzenautos über Bonzenautos, Pelzmäntel über Pelmäntel, Nobelhotel neben Nobelhotel, Uhrenläden in jeder Größe und ein See wie aus dem Bilderbuch. Weiter als bis zum See bin ich beim ersten Mal auch nicht gekommen. Das Wetter war einfach zu schön und mein Hunger nach Wasser so groß, dass nichts dagegen ankam. Ich saß da und starrte die Fontaine an. Lauschte dem Plätschern des Wassers, dem Tuten der Schiffe und dem Gequassel der Menschen rund um mich. Deutsch, Englisch, Französisch und manchmal alles bunt durcheinander.</p>
<p>Auf der Heimfahrt musste ich tapfer sein, denn der Tunnel brachte mich zurück in die Nebelsuppe.</p>
<p>Wenige Bilder dazu sieht jeder der das kleine Bild links oben drückt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tibits.diebiblyothek.eu/2008/10/27/prochain-arret-geneve/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

