28. April 2008 um 20:10
· © tibits
Abgelegt unter Wortspenden
Ich bin erstaunt. Sehr sogar. Denn offenbar verwende ich in meinen Postings zu oft die Worte wieder und schon. Wie anders kann es sonst kommen, dass ich da gleich zweimal über diese Suchbegriffe gefunden wurde.
Kann mir aber bitte jemand erklären, warum jemand nach den Worten wieder und schon sucht? Fester Kuchenteig oder deutscher Sprachklang oder unser allseits beliebtes Flugsicherheitsvorschriften lasse ich mir einreden, aber wieder und schon? Wie kommt das denn?
Permalink
8. März 2008 um 09:30
· © tibits
Abgelegt unter Bern, Leipzig, Wien, Wortspenden
Mir ist gestern ganz plötzlich auf der Toilette in meiner Arbeitsstätte, schon fertig angezogen für den Nach-Hause-Weg, mit vorheriger Abzweigung zur Nahrungsmittelbevorratung (hat eigentlich keinen Zusammenhang, aber ich bin halt eine die alles ganz genau beschreiben muss, manchmal…) die Wendung „Eingefleischter Vegetarier“ in den Sinn gekommen. Und schon als ich sie dachte, die Ambivalenz dieser. Ich hab mich innerlich scheckig gelacht.
Auch scheckig gelacht habe ich mich gerade eben über Frau Else und ihren Bericht über Mutter und Bruckner (7.3.2008 16:31 Uhr, für jene die es nicht gleich finden können).
Permalink
28. Februar 2008 um 20:08
· © tibits
Abgelegt unter Bern, Drama, Wortspenden
Heute war eine der Schlagzeilen in einer der wie Pilze aus dem Boden wuchernden hiesigen Gratiszeitungen:
Python verschlang nach Katze auch den Hund
Und der Zweittitel dazu:
Vater ist nun besorgt um seine kleinen Kinder
Die Schlange hat übrigens vor der Katze schon das Meerschweinchen verschlungen und hat sich auch durch nach ihr geworfener Stühle nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Wozu hält der sich einen Python, wenn der alles frisst was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Jetzt macht er sich jedenfalls sorgen, dass die Schlange durch die Röhren der Klimaanlage ins Haus eindringen könnte und auch die Blachen vertilgt.
Permalink
17. Februar 2008 um 12:22
· © tibits
Abgelegt unter Klischee, Leipzig, Wien, Wortspenden
Mir spukte eben etwas durch den Kopf.
Wie kommt es eigentlich, dass man Österreich (und Österreichern) im Grunde seines Herzen nicht böse sein kann. Egal was dieses Land oder seine Herrscher, in seiner doch schon sehr lange zurückreichenden Geschichte, auch angestellt und welcherart Menschen dieses Land auch hervorgebracht hat. Niemand ist Österreich gram.
Wohingegen, wenn einer in die Welt spaziert und von sich preisgibt Deutscher zu sein, er doch immer, zumindest mit Argwohn beäugt wird. Wenn mir aber jemand zum Beispiel in der Welt begegnet und er erkennt, dass meine Muttersprache Deutsch ist, wird sofort nachgefragt, German?, wenn ich dann erwidere, No, I am from Austria., hört man erst das Steinplumpsen und dann ziehen die Mundwinkel hoch und man ist einer von ihnen.
Das Witzige daran ist ja, dass das in allen Nationen gleich funktioniert, außer in Deutschland. In Deutschland kann dir das höchstens in einem Landesteil passieren in dem sich die dortige Deutschkolonie bereits in der Minderheit befindet und man froh ist sich wenigsten in Deutsch unterhalten zu können, aber sonst wirst du ja schon am Sprachklang als nicht Deutscher oder im besten Fall als Bayer (was ja für den Norddeutschen, Norddeutsch ist übrigens alles was nördlich von Bayern liegt, dasselbe ist) enttarnt und man beginnt über dich im günstigsten Falle bedauernd zu lächeln.
(Ach ja, eine positive Ausnahme gibt es noch zusätzlich und das hat jetzt nichts mit dem Ausländeranteil zu tun. Ihr wisst schon, Leipzig. Dies nur angemerkt, falls es jemand vergessen haben sollte.)
Ich auf der anderen Seite, bin jedoch meist peinlich berührt, wenn ich im Ausland verweilend anderen Österreichern begegne. Ich verstecke mich dann gerne hinter dem Deckmantel Deutschland oder überhaupt. Zumal ein Ösi sowieso nicht erkennt, wenn ich nicht will, dass ich einer der ihren bin.
Warum also, frage ich euch, haben die Österreicher überall einen Stein im Brett?
Permalink
6. Januar 2008 um 13:50
· © tibits
Abgelegt unter Wortspenden
Menschen sind selten das was sie sind, sondern meist so wie andere sie sehen.
Permalink