Archiv für Wien

The last one, the very last one, for this year!

So, ich will euch nicht ohne einen letzten Kommentar von mir in die kalte Silvesternacht und damit ins Neue Jahr lassen.

Zieht euch warm an, außer ihr feiert auf Kiribati oder einer sonstigen Südsee-Destination.

Wie waren meine letzten Tage. Sehr erholsam. Sehr, sehr erholsam. Sehr, sehr, sehr… nein jetzt reicht es. Leipzig war mein Schokoladeparadies bei Isa und Alex und ich habe sie jeden Tag belästigt. Ich hoffe ich war nicht zu lästig. Aber nein, ich doch nicht. Gestern dann nach einer Woche Ruhe und Erholung meine Reise nach Wien.

Wien ist genauso schweinekalt wie Leipzig, nur anders. Das liegt wahrscheinlich am Slogan: Wien ist anders. Egal. Silvester die übliche Routine. Essen einkaufen und am schnellsten Wege wieder heim. Die Kopfhörer oder die Lärmschutz-Stöpsel in die Ohren, damit die Feuerwerkskörper mit der in Österreich maximal zulässigen Ladung nicht weh tun, auch wenn sie 3 km weit weg explodieren.

Die Dr. Horrible DVD ist gestern aus Amerika angekommen. Yay! Ein Commentary Musical mit von der Partie und ein normaler Kommentar und ein Making Of und die ELE Applications (wobei mir nur die ersten fünf so wirklich gefallen haben, den Rest habe ich nur angespielt und dann übersprungen). Alles in allem eine Runde Sache die DVD, aber wer hätte schon anderes erwartet. *hehe*

Dies war außerdem das Jahr in dem ich etwas getan habe von dem ich niemals gedacht hätte, dass ich es jemals tun werde. Ich habe ein Buch von Passig und Lobo gekauft. Ich gelobe, es wird nicht wieder vorkommen. Und wenn wir schon peinliche Rückschau halten, es war das Jahr des Pomme d’amour und ein anstrengendes noch dazu. Das war genug der Rückschau, der Blick geht nach vorne.

Wie wird 2009? Wer weiß das schon. Alle beschwören die große Wirtschaftskrise herauf. Ich bin gespannt wie es sich tatsächlich anfühlen wird. Werden überhaupt noch Bücher gekauft? Brauchen Banken noch IT? Sind Versicherungen noch opportun? Werden die ICE-T Züge wieder mit eingeschalteter Neigetechnik fahren? Wird Leipzig auch von Frankfurt aus wieder mit ICEs bedient? Wird das Vertrauen der Menschen untereinander weiter wachsen? Fragen über Fragen und wer wird uns die Antwort geben? Der 31. Dezember 2009, so wir ihn erleben.

In diesem Sinne immer pessimistisch bleiben, dann kann uns nur Positives überraschen.

Guten Rutsch und wir lesen uns nächstes Jahr wieder.

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Meine Freunde und Zwetschkenröster

Das sagt man so in Wien. Fragt mich aber nicht woher das kommt, jeder darf selber danach in den Weiten des Netzes suchen gehen. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich in Wien bin. Weit gefehlt, da werde ich erst wieder kurz vor Silvester sein. Weihnachten verbringe ich dieses Jahr ganz alleine in Leipzig. Darauf freue ich mich schon. Weihnachten war ich nämlich noch nie da. Wer mir ein Weihnachtsprogramm über die ja doch nicht mehr so weit entfernten Weihnachtsfeiertage empfehlen will. Nur zu, ich nehme was ich bekommen kann.

Rrrrright. Freeze-Ray.

Heute ist ein Tag. So toll. Ich bin Energiegeladen, genau wie der Mann aus dem Westen gesagt hat. Ich fürchte den Montag nicht. Vor allem, da ich mir heute durch mein effizientes Arbeiten einen freien Sonntag erstrebert habe. Ich bin soooo happy. Speziell da mir bewusst ist, dass das der letzte freie Tag für die nächsten zwölf Tage sein wird. Aber dann geht es richtig ans Feiern. Ihr wisst ja dieser Geburtstag kommt schon wieder. Dabei war es mir, als wäre ich erst gestern in Düsseldorf beim Zahnarzt gewesen. Dieses Jahr wird es jedenfalls kein Geburtstag in Düsseldorf. Das ist ja schon mal recht positiv. No offense – Düsseldorfer, ich habt ein nettes Städtchen, aber ich fühle mich überall anders irgendwie wohler. Außer wenn ich bei Frau Lu zu Besuch sein darf. Aber da bin ich ja eigentlich nicht in Düsseldorf, sondern in Gedanken in Frankreich und hüte Alpakas.

Der ganze Freeze-Ray nutzt nichts, wenn ich anschließend gleich wieder abschweife.

Also. Ich mache ja normalerweise keine Werbung hier. Aber ab und an läuft mir etwas über den Weg von dem ich so begeistert bin, dass ich die Begeisterung weitergeben muss. Ich habe mir nachdem meine Monsterpackung Geschirrspültabs nach zwei Jahren zu Ende gegangen ist neue Geschirrspül-Tabs gekauft. Und ich habe mir nicht irgendwelche Tabs gekauft, nein diese wahnsinnig teuren und stylisch geilen finish (Calgonit) Powerball Dinger. Die mit der roten Kugel drin und der Quantum-Technologie. Und ich kann euch sagen, gehet hin und kaufet. So strahlend war mein Geschirr nicht einmal als es Neu war. die Gläser glänzen im Wettbewerb und alles wirklich alles ist sauber. Mit meinen alten Tabs wurde überhaupt nichts sauber. Selbst der Geschirrspüler glänzt nach einer Wäsche als gelte es den Strahlewettbewerb zu gewinnen. Ihr müsst den Tabs übrigens zudem anrechnen, dass wir hier Wasser mit einem Härtegrad von weit über der Skala haben und eigentlich mehr Kalk als Wasser aus der Leitung kommt. Manchmal bin ich echt traurig, dass bei mir nur so wenig Geschirr anfällt und ich maximal einmal pro Woche die Maschine einschalten darf. Sagenhaft.

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Der Winter ist da

Bern - Winteranfang 2008/2009

Für alle jene die in Wien noch bei etwa 20 Grad schwitzen (ich beneide euch unendlich) hier ein Bild aus der Antarktis. Willkommen Winter 2008/2009.

Bern - So fing es an

Ich hoffe du bleibst nur kurz und wir dürfen dich bereits morgen wieder verabschieden. Wobei ich das ja selber nicht glaube.

Wie ihr alle wisst ist das meine unliebste Zeit, das einzige was mich davon abhält jetzt sofort in den Winterschlaf zu verfallen ist die Angst den Frühlingsbeginn zu verpassen. Na gut, ich würde in der Zeit wahrscheinlich auch verhungern, dummerweise ist der Mensch nicht für Winterschlaf gemacht. Warum eigentlich nicht? Wir haben kein Fell und frieren uns den Hintern ab wenn es kälter wird. Da könnte man doch zumindest erwarten, dass man in einem warmen Nestchen die schlimmste Zeit verschlafen darf.

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Mein gestriger Tag in Kürze

Gestern fuhr ich von Leipzig nach Bern über Frankfurt und Basel. Richtung Frankfurt war ich wieder einmal mit dem Bummelzug namens ICE unterwegs. Ich frage mich immer warum sie die Fenster so verriegelt haben, da könnte man jedes Mal so schöne Blumen pflücken.

Den Anschluss in Frankfurt habe ich dann doch erwischt. Sie haben auf uns gewartet. Mein Glück. Wusstet ihr, dass Frankfurt ein Sackbahnhof ist? Ich war der Meinung das ist ein Kopfbahnhof, aber vielleicht habe ich auch einen Sack über den Kopf und sehe deshalb nicht klar.

Im Zug nach Basel, saßen dann nur Mädls in meinem Abteil (nur ein kurzes Stück auch ein Mann). Das war spannend. Davon waren zwei Schweizerinnen auf dem Weg von Berlin nach Zürich und Zug oder in der Nähe von Zug. Sie unterhielten sich über die rüde Ausdrucksform der einen und darüber, dass man Schweizer selbst dann noch an der Sprache erkennt wenn sie Hochdeutsch sprächen. Oh ja, wobei nicht immer, gute Beispiele sind da Jörg Kachelmann oder Dieter Moor (dem ich in Düsseldorf mal in der Wartehalle direkt gegenüber saß, ich habe ihn damals jedoch nicht angesprochen, ich bin feig) oder Bruno Ganz. Wobei bei Bruno bin ich mir nicht so ganz sicher, ob er durchginge.

Das Mädl aus Zürich sprach dann auch mal kurz mit mir, die Reihenfolge der Fragen war etwa so: Woher, Wohin, Und wo lebt die Familie. Schluck. Familie. Was meint sie damit, schoss es mir durch den Kopf. Ich blieb ehrlich und sagte in Wien. Ob das die falschen Antwort war? Denn danach kam nicht mehr viel. Hm. Hätte ich ihr meine Telefonnummer geben sollen?

Spät dann in Bern. Sehr müde, noch heute.

Ich zehre übrigens noch von meinen Schokoladevorräten aus Leipzig. Aber ich habe nur noch einen Coulant und eine Pfeffer-Trüffel und ein Macaron. Ok, da sind noch zwei Praliné und ein Aufstrich dessen Namen ich jetzt vergessen habe. Übrigens Isabelle, bitte dichte die neuen Gläser mit einem Gummiring ab, auf der Reise hat es mir da bei allen Gläsern den Inhalt herausgequetscht.

Ich will jedenfalls nicht an übermorgen denken, wenn dann alles an Schokolade aufgebraucht ist. Ohne Nervenfutter in dieser irren Welt.

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ÖFP

ÖFP
Der RSS-Feed von ORF-Online (Österreichischer Rundfunk und Fernsehen) ist wie immer äußerst gut informiert und kann uns schon heute sagen wie die österreichische Nationalratswahl am 28. September 2008 ausgehen wird.
Allerdings müssen wohl noch einige der Landesorganisationen von der Verschmelzung von ÖVP und FPÖ überzeugt werden, denn nicht alle davon wollen offenbar einen gemeinsamen Wahlkampf finanziell unterstützen.
Oder ist das gar eine neu Österreichische Fußball Partei?

Es ist schon ein Kreuz mit all den Abkürzungen: ÖFB, ÖVP, FPÖ – furchtbar.

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