Archiv für Remember: Das Leben ist nur ein Spiel

Ich fasse es nicht, und doch

Ich bin wieder einmal in Leipzig angekommen.

Ankommen ist ja immer etwas Schönes. Abfahre übrigens auch. Die Zeit dazwischen ist das Anstrengende. Und das kann, wenn man einen kurzen Abstecher nach Neuseeland macht, schon ganz schön dauern.

Neuseeland ist es ja nicht, obwohl es hier doch einige neue Seen gibt. Man flutet und flutet bis alles unter Wasser steht. Die Leipziger beneiden dann aber trotzdem nicht, ob all des Flutens, die Dresdner nicht, die immer wieder mal unfreiwillig geflutet werden.

Ihr seht schon mein Posting, welches nach einer Ewigkeit wieder einmal eines ist, geht nirgendwo hin. Ich bin angeschlagen. Nicht gesundheitlich jetzt, sondern arbeitstechnisch. Ich habe seit Anfang März bis heute Mittag 220 Arbeitsstunden geleistet. Und ich kann euch sagen in 2 1/2 Wochen ist das ganz schön viel. Wenn ich so weitermache (abgesehen von meiner Pause hier in Leipzig bis Sonntag Nachmittag) kratze ich dieses Monat zum ersten Mal in meinem Leben (und das geht schon ganz schön lang) 300 bezahlte Arbeitsstunden.Das leiste ich sonst nur in zwei Monaten. Es gab Tage, da betrug mein Schlafpensum 1,5 Stunden und dann ging es nach einem 20 Stundentag gleich wieder weiter mit einem 14 Stundentag. Aber ich darf nicht klagen, ich will das ja so.

Jetzt esse ich noch meine Pufferlsuppe – meine Schwester nannte als Kind Backerbsen immer Pufferl. Warum sie das tat weiß ich bis heute nicht, vielleicht weil sie so puffen wenn man sie in die heiße Suppe leert oder aber wie gepuffter Reis aussehen, wobei ich ihr letztere Assoziation eigentlich nicht zutraue – und dann gehe ich ins Bett. Ausschlafen, solange ich kann.

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Happy Valendienstag

Was will ich mehr?

Gestern konnte ich das Büro bereits zu einer Zeit verlassen zu der es noch leicht hell draußen war. Was so viel bedeuten kann wie, der Frühling kommt und die Tage werden mit Riesenschritten wieder länger oder ich war wirklich einmal früher dran. Gefühlt war es wohl beides.

Es schneit zwar noch immer mit schöner Regelmäßigkeit jeden Tag, aber dann kommt auch schon wieder die Sonne raus. Das ist momentan ein recht erfreulich anzusehender Wettermix und macht ein bisschen fröhlich. Der Frühling ist nicht mehr fern.

Dann ist heute auch noch Valentinstag, von dem ich als Kind immer angenommen habe, dass er Valendienstag heißt und ich mich die meisten Jahre fragte, warum der immer am 14. Februar ist, da der 14. Februar ganz klar nicht jedes Jahr ein Dienstag sein kann. Rechnen konnte ich, Rechtschreiben wohl noch nicht. Das verhält sich aber heute wie damals. Wobei, nachdem ich in Daniel Kehlmanns Buch das Kapitel mit dem Online-Posting gelesen hatte, wusste ich, es kann mit mir nicht ganz so schlimm sein wie mit der breiten Masse da draußen. Wie war das mit dem Einäugigen unter den Blinden?

Diese Woche gab es übrigens bereits die elfte und vorletzte Folge der zweiten Season von The Guild und gestern startet noch dazu die neue Fernsehserie meines Meisters. Das und ein fast freies Wochenden.

Herz, was willst du wirklich mehr?

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Grundlos glücklich – Nachtrag für noch mehr Glück

Ich habe eben beschlossen mir David Byrne nun doch Live anzusehen. Nachdem er nicht nach Leipzig und auch nicht nach Wien kommt, Düsseldorf, Hamburg oder Berlin zwar eine Option wären, mir jedoch Zürich näher liegt, wird es der 17. April in Zürich sein an dem ich ihn sehen werde.

Ticket habe ich schon. Ich bin jetzt doppelt glücklich.

Dazu mir die Deluxe Version der CD zu kaufen konnte ich mich allerdings noch NICHT durchringen. Die vier Bonus-Tracks reizen mich heftig.

So genug davon und off to work.

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Grundlos glücklich

Yay, ich verstehe es nicht. Aber muss ich auch alles verstehen? Eigentlich wollte ich heute Früh wieder Arbeiten gehen, aber ich habe das dann doch auf den Nachmittag verlegt. Ich habe stattdessen mein Badezimmer mit dem Gestern neu erworbenen Kalkentferner geputzt. Vielleicht ist ja das der Grund für mein gerade andauerndes Glücksgefühl.

Oder aber es ist noch immer David Byrnes und Brian Enos letzte CD. Kann mir jemand sagen wie ich die satt bekommen kann? Obwohl, das heben wir uns für später auf.

Ein Wort zum Wetter. Es regnet. Nach der Phase des unendlich, unendlich kalten und windstillen Wetters kommt etwas Leben hinein. Morgen soll es sogar fönig werden, also Brace for Impact im Kopf.

Apropos Brace for Impact, die Flugzeuglandung von Sully im Hudson? Die habt ihr sicher gesehen. Ich fand das faszinierend. Der Kopilot flog das Ding in die Vögel. Dann sagt Sully “My plane” und der Kopilot nur “Your plane” und dann setzt der das Ding in den Hudson als wäre das eine Landebahn.

Bis vor diesem Ereignis war meine Meinung, eine Notwasserung, ein Ding der Unmöglichkeit. Viele haben das schon bewiesen, keiner hat es hinbekommen. Aber seither sag ich, hey, der hat das gekonnt, die anderen müssen das auch können. Vielleicht kann man aus dieser Landung ja etwas für die Ausbildung der Piloten lernen. Ich weiß nicht ob er eine Boeing auch so runterbekommen hätte, aber alle Achtung, alle Achtung.

So jetzt wieder zurück zu den Fisolen, für euch da draußen auch grüne Bohnen genannt.

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Krankheiten zeichnen sich mit Nachdenklichkeit aus, ab, whatever…

Mich hat jetzt doch die Herbst-Erkältung erwischt. Ganz unverhofft und ohne jegliche Vorwarnung. In meiner Umgebung sind sowieso schon lange alle krank, aber dem konnte ich bisher widerstehen. Samstag beim Einkaufen haben die Bakterien mich dann offenbar doch abgeschlagen. Montag begannen die Halsschmerzen. Jetzt lutsche ich giftgrüne Tabletten gegen die Halsschmerzen. Die Dinger sind übrigens ein Phänomen, die machen nicht nur die Zunge grün, nein, die betäuben sie sogar. Der Hals schmerzt trotzdem weiter. Ich müsste sie im Hals lutschen, aber wie macht man das?

Ansonsten finde ich die Welt wie immer nicht in Ordnung. Also kann es mir doch nicht so schlecht gehen. Ein Danke ab und an könnte ich trotzdem vertragen. Das hat doch noch niemandem geschadet oder gibt es dazu Gegenbeispiele?

Über Ideen wie man den November frisch-bunter und nicht verwelkt-bunter gestalten könnte, wäre ich momentan auch sehr froh. Meine Ideen dazu sind wohl verloren gegangen. Vielleicht putzen solche Ideen meine in den letzten Wochen anhaltende nachdenkliche Phase weg. Nicht, dass ich nicht nachdenken möchte, eine kurze Pause wäre aber auch nicht verkehrt.

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