4. September 2007 um 23:54
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Derzeit wird permanent erwähnt, dass der Verbraucher selbst Schuld sei. Im Prinzip gebe ich denen die das sagen ja Recht, denn wozu Fleisch essen. Aber es ist nun mal so. Manche Menschen mögen Fleisch, einige davon sogar viel.
Jetzt meint man, die Menschen sollten doch bitte vernünftig genug sein, dass sie selbst erkennen können, wann etwas nicht mehr mit rechten Dingen zugeht. Sprich, ein Döner für 99 Cent, wie soll das möglich sein, ohne Betrug.
Zum einen sage ich dann aber, dass der gemeine Mensch nicht in der Lage ist dies zu beurteilen, zum anderen bestünde jetzt für die Dönerbuden die Möglichkeit noch größer abzukassieren. Denn wenn alle nur noch den teureren Döner kaufen, warum nicht den Preis verdoppeln oder verdreifachen (je teurer desto besser) und trotzdem das Gammelfleisch zum Einsatz bringen. Es merkt ja eh keiner und der Konsument hat auch noch ein gutes Gewissen. Der Dönerbudenbesitzer vielleicht nicht, aber das merkt ja auch keiner.
Eines haben die Bayern bisher übrigens schon eindeutig bewiesen, sie wissen was Effizienz und Ökonomie bedeutet, Moral und Anstand müssen die Christen dort aber noch lernen.
Hab ich jetzt alle erwischt? Oder fehlt noch wer? Nicht, dass mir jemand kommt und sagt ich bin nicht fair.
(Dieser Artikel pauschaliert absichtlich. Mir ist bewusst, dass der überwiegende Teil der Menschheit auf der guten Seite steht, aber ohne die Bösen hätten wir doch weit weniger gute Geschichten. Gut, ich gebe zu, auf einen Gutteil der Bösen könnte ich gut verzichten. Dies nur um das korrekte Verhältnis zwischen Gut und Böse in diesem Artikel wieder herzustellen.)
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27. Juni 2007 um 23:45
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Ich wollte jetzt endlich einmal eine Werbung loswerden, die schon vor einiger Zeit in meiner Lieblingszeitung 20 Minuten abgebildet war. Ich will damit jetzt keine Werbung für ein bestimmtes Produkt machen, einfach darüber hinweglesen.
Ich weiß nicht ob ich so eine Werbung schon in Österreich oder Deutschland gesehen habe, denn irgendwie fand ich sie schon stark.
Witzigerweise regt sich in der Schweiz über solcherlei Marketing keiner auf. Ich weiß nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass man in Deutschland oder Österreich da schon auf die Barrikaden gestiegen wäre. Genau wie bei politisch inkorrekten Bezeichnungen von Süßspeisen. Die Schweiz ist auch hierbei resistent.
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3. Mai 2007 um 20:58
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Oft wache ich morgens auf und habe das Gefühl der heutige Tag wird nie zu Ende gehen. Das Gefühl zieht sich dann wirklich schleppend durch den Tag. So schleppend wie ich mich dann vorwärts (manchmal auch rückwärts) bewege.
In Deutschland kann das zu großen Problemen führen. Ich stehe dann oft im Weg (obwohl ich gehe), während die anderen versuchen nicht mit mir zu kollidieren.
Hier in Bern ist das jedoch anders. Hier falle ich gerade an solchen Tagen nicht auf.
Eine Studie hat nämlich gezeigt, dass sich die Berner gegenüber Bewohnern anderer getesteter Orte am drittlangsamsten vorwärts bewegen. Immerhin noch vor Manama (Bahrain) und der weit abgeschlagenen (kann man das in diesem Kontext so sagen?) malawischen Stadt Blantyre (und oute ich mich jetzt als ungebildet, wenn ich sage von dieser Stadt noch nichts gehört zu haben und nicht mal weiß wo Malawi liegt?).
Zumindest weiß ich wo Bern ist und verstehe jetzt auch warum ich immer einen Spießrutenlauf hinter mich bringen muss, wenn ich an für mich normal-schnellen Tagen unter den Berner Arkaden einkaufen gehe. Schade, dass ich Sonntags nie da bin.
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30. April 2007 um 22:28
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Wie oft habe ich schon gesagt: Hey dieses Jahr verkaufen wir 20.000 Comicalben. Wir starten durch.
Leider blieb es dann immer nur bei der Ansage und wir verkauften bloß … weniger.
Aber wir sind nicht traurig, wir hoffen weiter auf die vielen tollen und wunderbaren Autorinnen und Autoren die es mir ermöglichen eines Tages in meinem Verlag ganz hübsche und stilvolle Bücher herauszubringen.
Dann aber starten wir durch und reihen uns ein in die tausend “Jung”verlage die jedes Jahr mit vielleicht sogar noch mehr Enthusiasmus und Glück in die Verlagsbranche stürmen wie ich.
Bis dahin begnüge ich mich damit im Flugzeug zu sitzen und kurz vor der Landung durchzustarten.
Hat auch was und sollte jeder einmal erlebt haben.
)
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