Archiv für Heiter bis wolkig

Was für ein Tag

Eigentlich wollte ich ja heute wieder arbeiten gehen, da ich so viel zu tun habe aber nur noch so wenig Zeit dafür bleibt.

Nur musste ich heute dann auch endlich an der Verlagshomepage arbeiten und Pomme d’amour entsprechend aufbereiten. Das war vielleicht eine Arbeit. Ich wollte das bis Mittag machen und dann ins Büro. Aber dann war plötzlich Mittag und ich bis über beide Ohren im tiefsten Sumpf meiner Seite. Da konnte ich dann nicht aufhören. Jetzt ist es jedenfalls geschafft. Alles ist neu und glänzt sogar noch. Die alten Presselinks zu T&M sind auch wieder Online und es gibt nun eine eigene Seite mit Links zu den Webcomics die wir der Weltöffentlichkeit gratis zum Lesen anbieten.

Und jetzt? Jetzt brennen meine Augen. Der Shop muss noch gemacht werden. Eine Werbung muss noch bis morgen Abend erdacht werden. Und dann geht es weiter mit den Vorbereitungen zu Erlangen. Pressearbeit, Postkarten drucken lassen, eventuell ein oder zwei Poster und vieles mehr. Einen Verlag zu führen ist ganz schön anstrengend.

Ist da jemand draußen, der idealistisch genug ist mir dabei zu helfen? Es geht speziell um Presse und Marketing. Mit allem was rundherum dazugehört. Also auch Banner und Programmhefte produzieren. Das frisst so viel Zeit. Falls jemand übrige Zeit hat die nehme ich auch gerne an. Der normale 24 Stunden-Tag ist einfach zu kurz.

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Motivation – käuflich erwerben

Kann man Motivation kaufen? Mir ist bewusst, es gibt da diese diversen Workshops in denen man sozusagen mit Füßen getreten wird, um einen Motivationsschub ausgelöst zu bekommen. Das meine ich jedoch nicht. Motivation müsste wie alles andere im Laden erhältlich sein. Wenn möglich auch noch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und der Möglichkeit mehrere Geschmacksrichtungen individuell zu mischen und daraus seinen eigenen Geschmack zu kreieren.

Ganz nach dem Motto der Jelly Bellys. Es müsste eigene Kochbücher dafür geben. Internet-Communities in denen man Rezepte austauschen kann. 100 g Arbeitswut + 250 dl Genuss + eine Prise Abenteuer ergibt den ultimativen Workaholic-Kick oder so in der Art.

Es gibt Menschen die haben das offenbar von sich aus drauf. Wobei ich selten glauben kann, dass diese Menschen tatsächlich ihre innere Einstellung leben. Manchmal, wenn man nachfragt, bekommt man dann Antworten wie: Anders würde ich es hier nicht aushalten.

Warum haben so wenige Menschen den Mut nur das zu machen was ihnen besondere Freude bereitet. Der Hauptgrund dafür ist meist das Geld. Vordergründig, denn warum sollte ich nicht unter der Brücke schlafen können und trotzdem das machen können wozu ich Spaß habe. Zum Beispiel mit Grashalmen zu pfeifen oder mit dem Finger Löcher in die matschige Erde bohren.

Natürlich ist das nicht jedermanns Sache und dann gibt es auch noch Menschen die nicht nur für sich selbst, sondern auch noch für andere Wesen Verantwortung übernommen haben. Ich verstehe das schon. Auch mir geht es nicht anders. Ich trage sehr große Verantwortung auf meinen Schultern und diese Verantwortung drückt manchmal ganz schön. Manchmal so arg, dass ich nur noch davonlaufen möchte. Aber, und das habe ich mittlerweile gelernt, vor Verantwortung kann man weder davonlaufen noch sich drücken. Können schon, aber schlussendlich treffen dann immer andere für einen Selbst die Entscheidungen und wenn man kein Spielball dieser Anderen werden möchte, macht man es besser selbst. Verantwortung kann auch durchaus etwas befreiendes sein. Denn wenn man einmal so eine Verantwortung durchgestanden hat, dann kann man stolz auf sich sein. Natürlich nur Stolz, ohne damit zu prahlen. In sich drinnen Stolz. Und das zaubert dann möglicherweise wieder dieses Lächeln auf die Lippen. Dieses gewisse, das uns glücklich macht und diese Motivation erzeugt die einen dann nicht beim nächsten Einkauf im Laden fehlt.

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Wien war kalt…

Manchmal gewinne ich mittlerweile den Eindruck, dass ich nur noch nach Wien fahre um meine masochistische Ader ausleben zu können. Fegefeuer, Hölle, … gibt es noch andere Namen dafür? Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich kreide das nicht Wien an, es ist ein Problem mit meiner selbst. Wien an sich ist schon eine schrecklich nett morbide Stadt. Wien hat Ecken und Kanten. In Wien merkt man, dass man mit jeder Minute ein bisschen mehr stirbt.

Touristen fühlen das selten, denen wird mit all den Sehenswürdigkeiten dermaßen der Kopf vollgedröhnt, dass sie auf der feinen Ebene der Gefühle nicht spüren. Sie würden es spüren, wenn sie länger hier wären, aber das sind sie selten.

Diesmal war es ein Pflichtbesuch. Mein Reisepass ist abgelaufen und ich musste einen neuen beantragen. Den bekomme ich leider nicht zugeschickt, da ich den alten ja trotz Ablauf noch brauchte. Sonst würde man mich ja nie und nimmer in die Schweiz einreisen lassen. Deshalb muss ich übernächstes Wochenende noch einmal nach Wien. Außer Plan. Dafür werde ich danach erstmal längere Zeit Wien fern bleiben. Es tut mir leid für all die mir liebsten Menschen da. Davon gibt es ja doch ein paar. Ich vermisse euch sehr.

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So viel Zeit, wenn man krank ist

Ihr werdet es vielleicht schon bemerkt haben, heute ist kein normaler Tag für mich. Ich schreibe zu viel in mein Blog. ;o)

Aber ich bin krank. Eigentlich „nur“ erkältet, aber die letzte Nacht war furchtbar und heute bin ich matsch und die Nase rinnt und der Hals schmerzt und ja das volle Erkältungsprogramm eben. Jetzt habe ich beschlossen trotz aller Arbeit und Sorgen nicht zur Arbeit zu gehen (morgen aber dann wieder, ganz sicher). Dabei hätten wir heute Mittag unser Weihnachtsessen gehabt. So ein Pech auch. Das passiert mir fast schon mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr.

Egal. An solch Krankheitstagen ist es natürlich schwer im Bett zu bleiben, zumindest wenn man nicht auch noch an Fieber leidet und im Delirium ist. Deshalb habe ich heute ein bisschen bei meinen mySpace Freunden herumgestöbert. Dabei ist mir unter den Friends von Naomi Fearn (ja der Hintergrund macht die Seite fast unleserlich) plötzlich Nathan Fillion ins Auge gestochen. Der Nathan Fillion. Genau. Wie? Ihr kennt ihn nicht?

Ich liebe Joss Whedon. Besser gesagt, ich liebe Joss Whedons Ideen für TV-Serien und Filme. Deshalb habe ich mir auch im letzten Sommer ein T-Shirt bei PVP bestellt, auf dem zu lesen steht, „Joss Whedon is my Master now!“. Das in Anlehnung daran, dass Joss Whedon George Lucas schon vor einiger Zeit diesen Status abgerungen hat.

Joss Whedon hat jedenfalls die Fernsehserie Buffy The Vampire Slayer erdacht und umgesetzt. Ich bin heute noch ein großer Fan dieser Serie. Mehr später. Irgendwann hat er dann auch noch, nachdem Angel der SpinOff von Buffy schon lief, die Fernsehserie Firefly erschaffen und es wurden davon sogar ganze 14 Episoden gedreht, aber ich glaube nicht alle wurden gesendet. Denn der Sender meinte, das ist zu wenig erfolgreich. *heul* Leichte Erlösung gab es vor zwei Jahren mit dem Film zu Firefly genannt Serenity. (Und bevor mir jetzt jemand mit Ratschlägen kommt, ja ich habe ALLES auf DVD).

Denn diese Serie war gut. Phantastisch. Ganz objektiv gesprochen. ;o) Und in dieser Serie spielte eben Nathan Fillion den Captain der Serenity (die Klassifizierung des Raumschiffs ist Firefly). Man hat nach dem Ende von Firefly Nathan Fillion auch noch bei Buffy als Caleb mitspielen lassen. Caleb war ein nicht ganz so netter Character wie Mal. Und dieser Nathan Fillion hat eine MySpace Seite. Das Witzige daran ist, dass es im Netz einen Firefly-Personality-Test gibt und er diesen verlinkt hat. Er hat den Test auch gemacht und man bescheinigt ihm, dass er nicht Malcolm Reynolds (der Captain der Serenity) ist, sondern mehr eine Kaylee Frye (Jewel Staite, die Schiffsmechanikerin der Serenity). Jewel Staite hat auch eine eigene MySpace Seite (und jetzt auch neu eine eigene Homepage, samt Blog) und sie ist laut Test nicht die Schiffsmechanikerin, sondern der Pilot der Serenity genannt Wash (Alan Tudyk). Joss Whedons Besetzung war also total verkehrt besetzt. ;o)

Was mag ich aber nun an den Serien von Joss Whedon. Ein Psychologe hätte da jetzt wahrscheinlich seine Freude dran. Ich mag die Cliquenbildung, ich mag diese Patchworkfamilien. Sowohl in Buffy, als auch in Firefly/Serenity bekommt man bereits nach kurzem Dabeisein das Gefühl dazuzugehören. Hier wird einem Familie gezeigt wie ich mir zumindest Familie vorstelle. Denn für mich besteht Familie nicht nur aus den Menschen in deren Sippe man hineingeboren wurde, sondern auch aus jenen Menschen die einem unmittelbar als Freunde umgeben. Und zwar als richtige Freunde. Jemand der mit dir durch Dick und Dünn geht. Jemand dem du vertrauen kannst, dem du guten Gewissens den Rücken zukehren kannst und der dir in der Not auch den Rücken freihält. Füreinander da sein, genau das ist es was ich gerne mag, wahrscheinlich deshalb, weil ich es in meinem Leben viel zu sehr vermisse.

Es gibt ganz wenige Menschen in meinem Leben die dieser Kategorie angehören. Für meinen Geschmack viel zu wenige und daher flüchte ich gerne in solche Fernsehserien, speziell jene von Joss Whedon. Es ist die Sehnsucht nach Geborgenheit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und ja in Joss Whedons Familien gibt es auch Charaktere die auf den ersten Blick nicht ganz so loyal sind wie es den Anschein hat. Aber selbst die besinnen sich dann doch darauf, wo sie hingehören.

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Zahlen

Mir schwirren die letzten Tage beständig große Zahlen im Kopf herum. Wenn es positive wären würde ich daran ja kaum einen Gedanken verschwenden, aber… Ich kann mich kaum auf etwas anderes konzentrieren und proportional mit der Tiefe der Zahlen steigt der Magensäurespiegel Richtung Hals. Wie kann ich dem beikommen? Einfach ignorieren hat eine zeitlang funktioniert, aber es geht davon nicht weg. Am liebsten würde ich ja meine Zahlen an jemanden der mit Zahlen gerne jongliert abgegeben. Aber da muss man erst jemanden finden der das gerne macht und dann auch noch das nötige Vertrauen genießt. Hach, alles muss man selber machen.

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