16. März 2010 um 23:50
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Abgelegt unter Bern, Drama, Heiter bis wolkig, Lesespaß
Ihr könnt euch sicher noch an mein kurzes Posting erinnern in dem ich in die Welt gefragt habe wie die Bankenkrise zu erklären sei. Nun, jeder der Englisch beherrscht und ein bisschen Banken- und Kreditterminologien kennt wird hierin seine Freude finden.
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28. Juni 2009 um 11:54
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Abgelegt unter Comics, Heiter bis wolkig, Leipzig, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel, Das Große Ganze, Egotrip, Feinde, Freunde, Helden, Süßer Chai
An manchen Tagen frage ich mich wer ich eigentlich bin. Das sind jetzt nicht jene Tage an denen ich stockbesoffen irgendwo in einer Ecke kollabiere (wobei das auch an diesen Tagen möglich ist, ich mich aber nicht mehr daran erinnern kann), sondern diese langweiligen Sonntage an denen ich spät aufstehe (nachdem ich 11 Stunden geschlafen habe) und dann so gar nicht in die Gänge komme. Da lese ich Comics und Bücher und erkenne, die Helden darin haben alle eine Menge Freunde (manchmal auch Feinde) und ich komme weiter zu der Erkenntnis, dass ich keine Freunde (und auch keine Feinde) habe. Zumindest keine Freunde in dem Sinn, dass sie ständig um mich sind und ich mich permanent mit ihnen und sie sich mit mir auseinandersetzen müssen.
Auch habe ich keine Abenteuer zu bestehen, ich kämpfe bloß jeden Tag ums Überleben, finanziell gesehen. Keiner mag mir das glauben, aber in diesem Punkt bin ich meine eigene Nemesis. Ich habe notorisch zu wenig von allem. Das ist manchmal ganz schön anstrengend und führt darüber hinaus auf Dauer zu einem Punkt ohne Wiederkehr.
Auf der anderen Seite muss ich dann wieder an jene Personen denken, die ein wirklich schlimmes Schicksal ihr eigen nennen dürfen. Ich beneide sie nicht. Ganz und gar nicht. Zudem rückt dann mein Schicksal wieder in ein ganz anderes Licht. Eigentlich geht es mir gut. Wenige Freunde die irgendwo auf dieser Welt verstreut leben, manchmal kleine Feinde die sich in meiner Nähe befinden (die ich aber einfach durch ignorieren wieder los werde) und ansonsten einfach nichts.
Am Ende dieses verworrenen und weder für Außenstehende noch für mich selbst zu durchblickenden Gedankengangs, frage ich mich dann, wozu bin ich überhaupt hier?
Bitte erzählt mir jetzt nicht, ich sei für das Große Ganze da, das weiß ich sowieso. Egoistisch wie ich eben bin, will ich es aber für mich auf meine einzelne Person bezogen wissen. Wo ist mein Palmblatt?
PS und fast völlig off topic: Ich habe einen guten Chai Tee gefunden. Von Lebensbaum. Er nennt sich süßer Chai und schmeckt genau so wie ich will, dass Chai schmecken soll. Danke Lebensbaum. Oder besser nicht Danke, denn ich sehe gerade, die haben den süßen Chai gar nicht mehr im Programm. Lebensbaum, warum macht ihr das?
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14. Februar 2009 um 10:41
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Abgelegt unter Bern, Heiter bis wolkig, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel, Webseries, Daniel Kehlmann, Dollhouse, Frühling, Joss Whedon, Ruhm, Schnee, The Guild, Valentinstag
Was will ich mehr?
Gestern konnte ich das Büro bereits zu einer Zeit verlassen zu der es noch leicht hell draußen war. Was so viel bedeuten kann wie, der Frühling kommt und die Tage werden mit Riesenschritten wieder länger oder ich war wirklich einmal früher dran. Gefühlt war es wohl beides.
Es schneit zwar noch immer mit schöner Regelmäßigkeit jeden Tag, aber dann kommt auch schon wieder die Sonne raus. Das ist momentan ein recht erfreulich anzusehender Wettermix und macht ein bisschen fröhlich. Der Frühling ist nicht mehr fern.
Dann ist heute auch noch Valentinstag, von dem ich als Kind immer angenommen habe, dass er Valendienstag heißt und ich mich die meisten Jahre fragte, warum der immer am 14. Februar ist, da der 14. Februar ganz klar nicht jedes Jahr ein Dienstag sein kann. Rechnen konnte ich, Rechtschreiben wohl noch nicht. Das verhält sich aber heute wie damals. Wobei, nachdem ich in Daniel Kehlmanns Buch das Kapitel mit dem Online-Posting gelesen hatte, wusste ich, es kann mit mir nicht ganz so schlimm sein wie mit der breiten Masse da draußen. Wie war das mit dem Einäugigen unter den Blinden?
Diese Woche gab es übrigens bereits die elfte und vorletzte Folge der zweiten Season von The Guild und gestern startet noch dazu die neue Fernsehserie meines Meisters. Das und ein fast freies Wochenden.
Herz, was willst du wirklich mehr?
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21. Juli 2008 um 01:34
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Abgelegt unter Bern, Heiter bis wolkig, Leipzig, Zu süss
Ich war ja gestern vorgestern wieder einmal im Schoko-Laden meines Vertrauens und habe da ganz unschokomäßig, aber dafür sehr frankreichmäßig (Leipzig heißt ja nicht umsonst Klein-Paris) Galette gegessen. So ganz mit Käse. Isabelle fragte ob es auch Schimmelkäse sein darf, ich sagte alles, nur bitte keinen Gorgonzola und sie meinte ich habe da bla und bla und bla und Roquefort. Und ich sagte, ok, bis mir dann nach etwa 5 Sekunden in den Sinn kam, dass Roquefort ja auch ein grün-blau Edelschimmelkäse ist. Und ich war vorbereitet auf Gorgonzolageschmack.
Dann bekam ich mein Galette und sah schon durch die dünne Galette wo der dunkle Schimmelkäse war und aß ganz tapfer von der anderen Seite beginnend. Aber irgendwann kam ich dann doch da hin wo der Käse war und ich ließ es geschehen. Ich wartete auf den Gorgonzolageschmack, aber der kam einfach nicht. Roquefort schmeckt also nicht nach Gorgonzola. Wieder etwas gelernt. Der einzige Nachteil dieses Roquefort ist, dass er sehr, sehr, sehr, sehr salzig schmeckt. Ansonsten aber echt gut. Mein Favorit wird er trotzdem nicht, dazu ist die Farbe einfach zu wenig liebreizend für meine empfindlichen Augen.
Danach hatte ich (nachdem ich Freitag schon einen Becher davon hatte) einen Becher Erdbeer-Sorbet. Und einen Coulant und ein Möhren/Arganöl Küchlein. Das Möhren/Arganöl Küchlein hatte noch Walnüsse und kandierte Früchte drinnen und schmeckte ein ganz klein wenig nach Lebkuchen. Es war eine neue Kreation von Isabelle und ich kann sagen, dass das Teil sehr gut schmeckte, es aber eher für die Herbst-/Winterzeit geeignet ist. Im Sommer esse ich lieber leichtere Kuchen. Ich freue mich also schon auf den Herbst. Naja, jetzt freue ich mich erstmal auf den restlichen Sommer, der Herbst darf ruhig noch ein bisschen warten. Die beiden Schoko-Frauen sind ja jetzt dann bis Ende August auf Urlaub. Danach kann der Herbst noch immer kommen.
In Frankfurt heute Sonnenschein und ein Wind, dass ich dachte der kommt frisch vom Nordpol. *brrr* Bern bei meiner Ankunft um 23:00 Uhr jedoch noch satte 19 Grad. Es soll aber auch hier die nächsten Tage kühler werden. Kein Wunder, nach Wien und Leipzig bin ich ja jetzt wieder hier mit dem schlechten Wetter gelandet.
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4. Mai 2008 um 14:02
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Abgelegt unter Heiter bis wolkig, Leipzig
Reißerischer Titel, ha, ich lerne dazu. ;o)
Eben habe ich zwei Goldknusperfilets (diese Marketingmenschen!) ins Backrohr getan. Auf der Zeichnung vorne auf der Verpackung sieht man da die zwei Teile auf einem Backblech liegen. Das habe ich jetzt auch so gemacht.
In der Beschreibung hinten auf der Verpackung steht jedoch, man soll die Dinger in eine feuerfeste Form geben, bevor man sie ins Backrohr schiebt..
Ich werde das jetzt beobachten. Wenn die tatsächlich Feuer fangen, dann muss ich nämlich gleich löschen.
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