7. August 2008 um 21:13
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Abgelegt unter Bern, Drama

Kann es sein, dass meine Nachbarin etwas nicht richtig verstanden hat oder habe ich etwas in den Nachrichten verpasst?
Oder hat sie einfach nur vergessen, dass es da auch so etwas wie eine Spiegelschrift gibt und wollte sie das eigentlich gar nicht?
Und warum versucht sie diese Gewürze am Fensterbrett mit den Kerzen zu trocknen?
Ich warte gespannt auf die Feuerwehr.
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18. Mai 2008 um 18:41
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Abgelegt unter Bern, Drama, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel
Ich habe heute einen Stich, nicht unbedingt einen Bienenstich, aber so etwas in der Art wird es schon sein. Den ganzen Tag schon rast mein Hirn von einer Ecke in die Nächste. Hin und her und kreuz und quer. Unter anderem entdeckten meine Augen heute eine Biene außen am Fenster sitzend und mein Hirn begann darüber nachzudenken warum die Evolution Bienen zwar mit einem Stachel und mit Gift ausgestattet hat, aber dann auch noch Widerhaken an den Stachel zauberte, um die Biene nach dem Stich umkommen zu lassen, weil sie sich den Arsch ausreißt.
Ich gebe zu, es gibt ein paar Menschen da würde ich mir das auch Wünschen, aber das ist ein anderes Thema, irgendwann vielleicht mehr dazu.
Meine Gedanken kamen beim Thema Bienenstachel jedenfalls vom Höckschen auf’s Stöckschen (da sag noch einer die Deutschen hätten keine für Ösis schwer auszusprechenden Wörter, wir kontern daher mit allem auf -erl). Der wohl schwerwiegendste war jener, mit dem ich mir so eine Einrichtung für die Menschen vorzustellen begann. Tolle “Was wäre, wenn”-Spielchen konnte ich damit anstellen. Kam dabei auch zu Buffy und Spike, letzterer bekam ja so einen Chip implantiert, der ihm unerträgliche Schmerzen verursachte, sobald er jemandem Schmerzen zufügte. Stellt euch vor es gäbe Pistolen die in beide Richtungen feuern. Im selben Moment in dem du jemanden erschießt wirst auch du erschossen. Würden da nicht einige zwei Mal überlegen?
Mir ist bewusst, dass dieser Gedanke zu nichts führt außer dazu, dass wir heute entweder ausgestorben oder Vegetarier wären. Zudem wird es immer Menschen geben, die ihr eigenes Leben über das anderer stellen. Selbstlos, könnten wir es nennen, aber so selbstlos wie die Biene, die sich auch schon mal für ihr Volk opfert, dann doch oft wieder nicht.
Darf in diesem Kontext eigentlich der Umkehrschluss gezogen werden, dass der Mensch, da er keinen Stachel hat der ihn beim Stich tötet, von der Evolution als Räuber konzipiert wurde?
Ich hatte noch so viele Gedanken zu diesem Thema, habe aber den Fehler begangen im Internet nach Antworten zu suchen. Das hat mein Gedankenhaus zusammenstürzen lassen. Seht selbst.
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30. März 2008 um 22:04
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Abgelegt unter Comics, Drama
Ich muss schon sagen, dass Frau Else (29.3.2008 19:36) mich manchmal in Erinnerungen verfallen lässt. Nach ihrem Schneckenbeitrag musste ich an mein Schnecketrauma zurückdenken. Mittlerweile habe ich es überwunden und ich war auch nicht so jung wie Frau Else, aber wunderliche Triebe hat es schon erzeugt.
Ich war mit einer Freundin in Thailand und wir waren da immer sehr spät noch unterwegs, da man auch um Mitternacht noch heimlich in das Swimmingpool steigen konnte. Es war aber eben schon ziemlich dunkel um Mitternacht, kann man sich denken. Eines Abends gehe ich in meinen FlipFlops wieder einmal den mitternächtlichen Weg zum Swimmingpool und plötzlich macht es eben dieses unheimliche Kraackxxx und da lag sie. Frisch zertreten die Schnecke. Ich war am Boden zerstört. Meine Freundin schrie leise auf und meinte, nein, die hab ich vorhin aus dem Gras gerettet, damit keiner drauf steigt. Na mein am Boden zerstört verlagerte sich darauf in den Keller, kann man sich auch denken. Wie viele Karma Punkte da wohl verloren gegangen sind.
Mein Trauma war jedenfalls so groß, dass ich noch in der Nacht anfing meinen ersten Schneckencomic zu zeichnen. Wer weiß wie schlecht ich zeichne und wie mühsam das für mich ist, der kann sich da psychologisch einiges zusammenreimen, damals hat das dann wohl auch mit der Weitsichtigkeit angefangen. Verfolgt mich bis heute und wird schlimmer.
Die Comics waren immer so 4 Bilder Strips und der Text war auf Englisch. Ich wollte, dass die Thailänder auch lachen können. Wobei es egal ist was du denen zeigst oder nicht zeigst, die lachen eh immer. Mein Glück, deren Pech.
Ich habe von diesen Dingern sicher an die zehn Stück gemacht und noch ganz viele im Kopf, allerdings scheiterte es dann wirklich am Zeichentalent oder Untalent. Ich weiß wie groß der Fluch für manche ist zeichnen zu können, denn es ist nicht so leicht wie schreiben zu können, aber trotzdem wünschte ich mir manchmal mehr zeichnerische Möglichkeiten zu haben.
Mein Schneck war übrigens eine Nacktschnecke mit geborgtem Haus. Das lag daran, dass ich die englische Übersetzung für Schnecke mangels Wörterbuch als Slug angenommen habe. Slug ist aber die Nacktschnecke. Die mit Haus die ich zertreten hatte, war eine Snail. Da die Geschichte dann auch noch ganz stark mit dem Namen spielte musst das Haus eben auch irgendwie erklärt werden. War dann auch plausibel. Vielleicht zeige ich euch ja mal ein paar von diesen Strips und erkläre die Personen, nein, Tiere dazu. Fürchtet euch schon heute vor diesem Tag. Danach zeige ich euch noch meine Augencomics. *hehe*
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28. Februar 2008 um 20:08
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Abgelegt unter Bern, Drama, Wortspenden
Heute war eine der Schlagzeilen in einer der wie Pilze aus dem Boden wuchernden hiesigen Gratiszeitungen:
Python verschlang nach Katze auch den Hund
Und der Zweittitel dazu:
Vater ist nun besorgt um seine kleinen Kinder
Die Schlange hat übrigens vor der Katze schon das Meerschweinchen verschlungen und hat sich auch durch nach ihr geworfener Stühle nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Wozu hält der sich einen Python, wenn der alles frisst was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Jetzt macht er sich jedenfalls sorgen, dass die Schlange durch die Röhren der Klimaanlage ins Haus eindringen könnte und auch die Blachen vertilgt.
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16. Februar 2008 um 21:48
· © tibits
Abgelegt unter Drama, Leipzig, Lesespaß
Es geht schon wieder los. Die Buchmesse in Leipzig ruft und wer mich kennt, der weiß, dass ich dort nie ausstelle. Nicht, dass ich da nicht ausstellen möchte, aber es gibt da immer so viel zu sehen, so viel zu tun und ich wäre wahrscheinlich keine einzige Minute am Stand und nach den vier (eigentlich fünf) Tagen nicht mehr in der Lage auf meinen eigenen Beinen zu stehen.
Für mich ist die Leipziger Buchmesse immer die Chance der Comicwelt ade zu sagen und mich meiner eigentlichen Leidenschaft zuzuwenden. Der Literatur. Das mache ich da immer ausgiebigst, besuche Lesungen auf der Messe, besuche Teile des Fachprogramms (als Verleger sollte man ja immer auf dem Laufenden sein) und besuche die Abendveranstaltungen die mir immer besonders das Gefühl geben eine Zerrissene zu sein, nicht wegen der Comic/Literatur Sache, nein, einzig wegen der prekären Terminsituation. Da will man natürlich nichts vermissen und doch lässt es sich kaum vermeiden.
Da ist einmal der Mittwoch Abend, der geht noch, denn da ist wenig los und da kann man sich noch entspannen bei Charlotte Roche, aber am Donnerstag geht es schon los. Da findet in der Moritzbastei die Lange Leipziger Lesenacht statt, nebenbei findet bei Horns Erben eine Lesung einiger DLL-Studenten statt, zudem ist gleichzeitig in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung auch noch eine Lesung von EDIT. Wie soll ich das machen!!!
Und dann am Samstag ebenso, da ist immer die Release-Party der Tippgemeinschaft mit Lesung im DLL, gleichzeitig findet aber auch das SPUTNIK LitPop im Rathaus statt. Wieder diese Entscheidung.
Einzig am Freitag ist es derzeit noch entspannt, da wird erst in der Baumwollspinnerei gelesen und danach findet im Felsenkeller die Party der Jungen Verlage statt. Da habe ich derzeit noch keine Gegenveranstaltung gesichtet, aber ich bin das Programm ja noch lange nicht durch.
Zum Glück ist es noch knapp ein Monat hin, damit kann ich mein timing eventuell besser ausarbeiten. Ich will dann doch nichts versäumen, aber das habe ich ja schon gesagt.
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