Archiv für Comics

Everything is set…

San Diego kann kommen, ich werde dort sein. Eben konnte ich, nachdem ich ja schon vor Wochen meinen Flug und mein Hotel gebucht hatte, die Registrierung erfolgreich abschließen.

Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich mich darauf freue. Da gibt es Meer, da gibt es Comics, da gibt es sicher die DVD der zweiten The Guild Season. Und eines kann ich euch heute schon versprechen, ihr werdet alle Live dabei sein. Auch dafür habe ich bereits gesorgt.

Wie im Titel erwähnt, everything is set…

Kommentare

Westside-Story

Heute hat im Berner Westen nach dreijähriger Bauzeit das von Daniel Libeskind erdachte Westside eröffnet. Ein neues Einkaufs- und Vergnügungszentrum. Es wird da viel Tratra drum gemacht, obwohl es nur das zehntgrößte Einkaufszentrum der Schweiz ist. Und das soll bei der Größe der Schweiz etwas heißen. Also, ich meine das verkehrt herum. Ihr versteht?

Es gibt dort zehn Restaurants. Ein Schwimmbad mit 17 Becken und drei gedeckten Rutschen. Angeblich die längsten in der Schweiz. Ein Multiplexx-Kino mit zehn Sälen und viele sonstige Läden. Wobei eine wirkliche Vielfalt nicht vorhanden ist. Das ist wohl dem Betreiber des Zentrums geschuldet. Der Migros. Kein bekannter Elektronikladen und kein bekannter Baumarkt, alles fest in Migros-Hand. Dafür ein paar andere Leckerli. Jede Menge Österreicher zum Beispiel. Humanic, Palmers, Wolford und Swarovsky. Und zum ersten Mal in Bern, ein Sprüngli. Endlich gibt es nun auch für die armen Berner vor Ort Luxemburgerli zu kaufen.

Ich freue mich derweil schon wieder auf meinen Lieblings-Schoko-Laden in Leipzig, auf Alexandra und Isabelle, Coulants und Schokokuchen und hey nächste Woche beginnt die Frankfurter Buchmesse. Ich sag es hier, bevor ich es drüben verkünde. Barbara Yelin bekommt den Sondermann-Preis als Beste Nachwuchscomiczeichnerin und ich bin zu finden in Halle 3.0 Stand J814. Mitten im Comiczentrum – mitten, mitten, mitten im Comiczentrum. Wir werden nicht zu übersehen sein.

Ich freu mich schon Ralph König wiederzusehen, der sich sicher wieder nicht an mich erinnert, und Joscha Sauer, der sich sicher an mich erinnert aber nicht mehr weiß wer ich bin und an viele nette Kollegen und Kolleginnen. Ira, Dirk, Christian (ich bring Schokolade mit) und meine Leute. Ich bin sentimental, also ab ins Bett mit mir bevor es noch schlimmer wird.

Kommentare

There’s Treasure Everywhere

Auf der Suche nach meiner geliebten Goldkette mit Doppelaxtanhänger (ich vermisse die schon sehr lange) habe ich gerade eben wieder einmal in meinen ewig aus Platzgründen nicht entleerten Umzugskartons gewühlt. Dabei kamen Schätze zu Tage an die ich schon gar nicht mehr gedacht habe.

Speziell jene Zeichnungen die ich 2004 in Düsseldorf, als ich dort einen Comiczeichenkurs besuchte, angefertigt habe. Dabei fielen mir auch wieder meine allseits geschmähten Slugworth-Zeichnung in die Hände. Sie sind durchwegs schlecht, das muss ich fairerweise dazu sagen, denn ich bin absolut keine begnadete Zeichnerin. Aber einige davon haben durchaus eine Qualität die mich heute noch erstaunt. Ich kann zudem nach wie vor über den Witz in ihnen lachen. Nicht viele andere würden wohl darüber lachen, aber ich war schon immer leicht zu unterhalten. Nicht so leicht wie Nina, aber nahe dran.

Slugworth Bewegung

Eine der Zeichnungen habe ich jetzt eingescannt. Sie entstand während des oben erwähnten Comiczeichenkurses, als wir Bewegungen durchnahmen.

Vielleicht noch eine kurze Erklärung zur “Person” Slugworth. Slugworth ist eine Nacktschnecke mit dem Tick, dass er mit seinem Leben als Nacktschnecke (Slug) nicht zufrieden ist und immer neidisch auf die Schnecken mit Haus (Snail) starrt. Eines Tages an einem Strand entdeckt er einen Alt-Schneckenhaus-Händler und kauft sich dort ein Schneckenhaus. Das Schneckenhaus zu befestigen ist eine ziemlich herausfordernde Angelegenheit und alles kleben nutzt nichts, da es ständig runterfällt. Da kommt er auf die Idee es mit einem Gürtel zu befestigen und fortan trägt er sein Schneckenhaus mit einem Gürtel befestigt. Er erkennt dabei aber nicht, dass das Schneckenhaus eine Besonderheit hat. Das Schneckenhaus ist ein Linksträger-Schneckenhaus. Also absolut unbrauchbar. Auf seiner Wanderschaft macht er in weiterer Folge Bekanntschaft mit einem Insekt, welches sehr schnell die behäbige Gutmütigkeit von Slugworth für sich entdeckt und ihn von einem Fettnäpfchen ins nächste führt.

Wie ich schon sagte, es existieren nur ganz wenige dieser jeweils 4-Bild-Comics auf Papier, aber noch ganz viele in meinem Kopf. Es mangelt einfach an meiner Fähigkeit zu zeichnen und zudem meiner Fähigkeit meine Vorstellungen der Zeichnungen an jemand anderen weiterzugeben, der sie dann so umzusetzen vermag, wie ich es möchte. Ihr müsst also noch warten, um ganz viele dieser Slugworth-Comics zu sehen, bis jene Maschine erfunden ist die Gedanken 1:1 als Bilder auf Papier bringt.

Ach ja, die Kette habe ich auch eben wiedergefunden. Sie war allerdings in in keinem der Umzugskartons.

Kommentare (5)

Schattenfugen – reloaded

Ich habe wieder einmal beim boesner eingekauft.

Einige von euch kennen vielleicht mein Schattenfugenerlebnis von vor einigen Jahren mit dem boesner in Wien. Nina hat darüber ausgiebigst berichtet.

Nun, jetzt war ich vor etwa zwei Wochen zum ersten Mal in Leipzig beim boesner, um mir einen weiteren Rahmen für ein Nina-Original (welches mir Nina vor zwei Jahren zum Geburtstag schenkte und noch immer bei ihr liegt) zu kaufen.

Ich habe bisher vier solcher Rahmen und jeder hat ein Passepartout in einer anderen grellen schönen Farbe. Vor zwei Wochen also setzte ich mich hin und habe das Loch in den bisherigen Passepartouts ausgemessen damit ich weiß wie ich den neuen Passepartout zuschneiden lassen muss.

Gut. Gerade eben war ich beim boesner um meinen Passepartout abzuholen. Und oh Schreck, das Loch sah so furchtbar groß aus. In meiner Erinnerung war es bei den anderen Passepartouts viel kleiner. Der Herr dort hat nach meinen Angaben noch einmal alles nachgemessen und sie haben in der Tat keinen Fehler gemacht.

In der Straßenbahn dann habe ich nachzudenken begonnen. Habe die Maße von A3 Blättern im Kopf Revue passieren lassen und dann ging plötzlich eine Lampe an.

Ich habe Scheiße gebaut. Frei nach Handwerkermanier habe ich nämlich mein Maßband nicht bei 0 angelegt sondern bei 10 cm, um das Loch exakter ausmessen zu können. Und ihr könnt euch jetzt schon denken worin mein Fehler bestand. Richtig. Ich habe vom Endmaß die 10 cm nicht abgezogen. Jetzt ist das Loch 39,3 cm x 51,7 cm statt 29,3 cm x 41,7 cm. Die Freude ist groß, der Ärger über meine Blödheit noch viel größer.

Ich muss also noch zwei Mal zum boesner in die Baumwollspinnerei fahren (einmal Bestellen und einmal Abholen). Und wer weiß wo die Baumwollspinnerei in Leipzig ist und wie weit das vom Zentrum entfernt ist und das schon einmal mit Straßenbahn und zu Fuß zurückgelegt hat, der weiß dass der Spruch “Was man nicht im Hirn hat muss man in den Beinen haben”, hier absolut nicht unangebracht ist. Merde.

Hat jemand ein Bild für mich in den Maßen 39,5 cm x 52 cm?

Kommentare

Total zerfasert und vollständig aufgelöst

Ich war die letzten Tage drüben. Angemerkt nur für jene die mein Verlagsblog nicht regelmäßig besuchen, manchmal gibt es da auch Content. ;o)

Die privatere Nachschau zu Erlangen könnt ihr aber jetzt nur hier finden. Alles was ich nicht ins Verlagsblog schreiben konnte, wollte, durfte. Ja durfte, da gibt es Menschen die mich in meinem eigenen Verlagsblog zur Raison bringen. Und ihr werdet es nicht glauben, ich liebe diese Menschen auch noch. Wie krank bin ich eigentlich. ;o)

Aber jetzt mal in medias res. Der Comic-Salon in Erlangen war für meine Begriffe ein voller Erfolg. Es gibt zwar Stimmen die sagen, dass der Samstag mau war, aber das kann ich eigentlich für mich nicht behaupten, der Samstag war unser stärkster Verkaufstag und die Leute haben uns die Bude eingerannt. Naja, fast. Pomme d’amour, alle haben davon geschwärmt, alle die ein Rezensionsexemplar haben wollten besonders. ;o)

Ich selbst habe auch über jede Menge Bücher geschwärmt. Und entsprechend voll war am Ende mein Auto und ich brauchte einen zweiten Koffer, um nach Hause zu kommen, ohne mich dumm und dämlich zu schleppen. Die Menge an Büchern die ich jetzt wieder habe reicht jedenfalls mit ziemlicher Sicherheit aus, um bis Frankfurt durchzukommen.

Frau Nuss ich muss ihnen übrigens einen Fehlversuch gestehen. Pjönjang war leider schon aus als ich mich darum bemühte, aber man hat es mir für Frankfurt hoch und heilig versprochen. Bitte noch ein paar Monate Geduld. Danke.

Die Ankunft in Erlangen letzten Mittwoch war sehr entspannt. Ich hatte nämlich keinen Zeitdruck und die meisten Zeichnerinnen von Pomme d’amour waren schon vor Ort. Deshalb fuhr ich nicht gleich zum Rathaus in die Messehalle, sondern in den Museumswinkel zu unserer Ausstellung. Zu unserer wunderbaren von Erlangen wahnsinnig toll unterstützen Ausstellung zu Pomme d’amour. Die Bilder dazu gibt es bald. Einen Film gibt es auch. Die von 12 auf 10 Minuten gekürzte Fassung steht sogar auf YouTube.

Nach dem Ausstellungsbesuch fuhr ich noch in die Messehalle nachsehen, ob noch alle 200 Pomme d’amour Bücher da sind. Sie waren es, sehr verlässliche Menschen da in Erlangen, kann ich nur sehr loben. Ich musste mich dann noch um Strom kümmern und Licht, denn das habe ich wohl bei der Bestellung des Standes vergessen, war aber kein Problem. Alle Menschen lieb, alle Menschen nett, trotz Aufbauhektik, faszinierend.

Von unserem Hotel (von Erlangen organisiert) haben mir die Mädls schon Abenteuerliches berichtet. Da ich vorgewarnt war, habe ich zum einen gleich das Frühstück abbestellt und zum anderen durch mein selbstsicheres Auftreten einen zweiten Zimmerschlüssel und ein paar Euro gespart. Die Mädls haben mir von den Russen erzählt und wie die da in unserer Dependance ein- und ausgehen. Stundenhotel? Geldwäsche? Was weiß ich. Es war jedenfalls abenteuerlich. Aus den Wänden und Decken kamen fingerdicke Orange Kabeln heraus und es sah so aus als würden langfingrige Aliens versuchen aus ihren Gefängnissen in der Wand zu entkommen. Die Kabel an der Decke waren zudem zu langen Schlaufen geformt. Entweder für diejenigen die den Anblick ihres Zimmers nicht mehr ertragen können zum Aufhängen oder für nächtliche Bondingspiele. Wer weiß. Abhanden gekommen ist jedenfalls keine von uns, selbst als Laureline drei Nächte vergaß unsere Zimmertüre abzusperren. Das Absperren war sowieso sinnlos, da unser vis-à-vis Zimmer offenbar das gleiche Schloss hatte. Am ersten Tag hat sich Laureline nämlich in der Zimmernummer geirrt und stand plötzlich in einem Zimmer in dem schon Sachen waren. Sie wunderte sich erst, dass ich schon da sei, fand dann jedoch, dass ich nicht der Typ von Jogginganzug und Turnschuhen bin. Sie zog sich leise zurück und sperrte das richtige Zimmer auf.

In unserem Haus gab es auch Wireless-Lan. Ganz gratis und absolut mies. Die meiste Zeit schaffte ich keine Verbindung, obwohl der Verteiler draußen am Flur gleich ein Zimmer weiter an der Wand war. Die einzige Möglichkeit halbwegs etwas über die Leitung zu bringen war im Badezimmer am Klo sitzend. Als ich das herausgefunden hatte klopfte es plötzlich an der Tür. Ich schrie ist eh offen, komm rein. Aber niemand kam rein. Ich dachte es sei Laureline. Ich ging dann zur Tür und öffnete, da stand der Hotel-Chef mit dem Zweitschlüssel des Zimmers vor der Tür (er hat den extra für mich anfertigen lassen) und gab mir den Schlüssel. Er fragte dann noch ob das mit dem Internet jetzt klappt (ich war vor meinem ersten Internetversuch bei ihm, da es nicht geklappt hatte) und ich antwortete, “Ja, aber ich muss aufs Klo gehen”. Er schaut verdutzt und sagt, ich wollte nur wissen ob das mit dem Internet klappt. Jetzt schaute ich verdutzt und erkannte, dass er mich missverstanden hatte. Ich sagte dann, “Ja, es klappt, danke” und schloss die Tür. Was denkt der Kerl, dass ich ihm erzähle, dass ich aufs Klo muss? Himmel, Laureline hat jedenfalls sehr gelacht, als ich ihr es erzählte.

Am Mittwoch Abend wurde im Museumswinkel noch gegrillt. Es war etwas frisch an diesem Abend, aber wir hatten alle unseren Spaß und es gab sogar Vegi-Burger. Leider nur Grilltassen auf denen schon Fleisch gelegen hatte, deshalb wollte sie Verena nicht. Ich habe sie trotzdem gegessen, waren gar nicht mal schlecht. Ich wurde an diesem Abend sogar voll satt und das für nur 10 Euro Spende.

Die nächsten Tage waren dann gezeichnet von abwechselnd Messealltag und Partystimmung. Ralf König rannte mir Donnerstag Abend in der Altstadt in die Arme und ich begrüßte ihn überschwänglich da ich ja in Frankfurt ein Bild mit ihm machte, welches Nina mit dem Tod ergänzte. Er sieht mir jedenfalls voll lächelnd in die Augen, kommt auf mich zu, fasst mich an den Oberarmen und sagt mir tief in die Augen blickend, “Hilf mir, wer bist du?”. *lol* Ich erklärte es ihm schnell und er Begriff. Denke ich. Später nach unserer gemeinsamen Pomme d’amour Abschiedsfeier ging es dann zur Zwerchfell Party. Leider viel zu spät. Preslisa hatte ich schon versäumt und pornophonique (die live noch tausend mal besser sind als auf CD) gaben schon ihre erste Zugabe. Es kamen dann noch zwei und das alleine reichte für mich aus, um mich noch mehr in die Jungs zu verlieben. Irgendwann muss ich sie nochmal live erleben. Kai (von pornophonique, der Rechts) sagte mir am nächsten Tag, dass sie gerade wieder Kontakte nach Wien hätten und dort eventuell ein Konzert spielen werden. Aber egal wo, irgendwo werde ich sie wiedersehen.

Auf der Zwerchfell-Party (20 Jahre Zwerchfell ohne Wiederkehr) war alles was Rang und Namen hatte, auch Nikolaus Mahler, den ich mal wieder vollgelabert habe. So voll, dass er dann am Samstag bei der Reprodukt-Avant Verlag und edition moderne Party gleich das Weite suchte als er mich sah. Dort war dann aber auch wieder Ralph König, der mir sagte, dass Pomme d’amour ein tolles Buch sei und er es sicher mögen wird, nachdem ihm alle schon davon vorgeschwärmt hätten. Als ich mich dann mit den Zwerchfellern und Dirk von CrossCult sehr lustig unterhielt (die waren alle schon ein wenig vom Bier hinüber) kam Flix mit einer zweiten Person angetanzt. Die zweite Person reihte ich in das Umfeld vom Carlsen Verlag ein, mir war aber anfangs nicht bewusst wer es denn nun tatsächlich ist. Flix lobte jedenfalls das Buch und zischte ab und lies mich mit Herrn Carlsen dastehen. Wir plauderten ziemlich lange und im Laufe des Gesprächs dämmerte es mir, woher ich den Mann kannte. Es war Christian Moser, der mit der unglaublichen Goethe-Bio und der Freud-Bio und den Monstern des Alltags (alle bei Carlsen erschienen). Ich hatte ihn zwei Jahre zuvor mal aus seinem Goethe-Buch in Leipzig zur Buchmesse lesen hören. Er plauderte ein bisschen aus dem Nähkästchen über die Pannen mit seinen Büchern. Dann trennten sich unsere Wege auf der Suche nach trinkbarem. Ich genehmigte mir einen zweiten Whiskey und verlor ihn aus den Augen. Komischerweise stand ich dann nach etwa einer halben Stunde wieder vor ihm oder er vor mir. Wie auch immer und wir plauderten noch ewig weiter. Keine Ahnung wie das passieren konnte. Egal, der zweite Whiskey relativierte danach sowieso einiges. Um halb drei haute ich jedenfalls ab. Es war mir zu viel Whiskey und eine Podiumsdiskussion Sonntag Mittag wollte ja auch noch bestritten werden.

Der Sonntag war extrem hart. Früh raus, kaum geschlafen, kein Frühstück, alleine am Stand bis kurz vor Mittag und dann das Podium wo schon von vornherein klar war, dass da nichts gehen wird. Nach dem Podium konnte ich mir wenigstens einen Kaffee und einen Erdbeerkuchen gönnen. Die Mädls verließen mich alle so gegen 16 Uhr und ich harrte noch zwei Stunden dem Ende des Comic-Salons entgegen. Aufräumen, einpacken, verabschieden und ab nach Hause. In Richtung Bayern hat sich wegen des langen Wochenendes alles gestaut, in Richtung Sachsen war überhaupt nichts los (da war ja auch kein Feiertag letzten Donnerstag).

Sonstiges: Am Freitag Abend war ich mit Laureline essen und da habe ich das Mobiliar zerstört. War urpeinlich als der Gartentisch in sich zusammenklappte als ich daran zog. Lies sich auch nicht mehr aufbauen. Selbst mit Hilfe eines Mannes nicht, oder vielleicht auch wegen der Hilfe des Mannes nicht. Ein anderer Mann brachte dann einen anderen Tisch und meinte den stell ich hier hin um den Rest müsst ihr euch selber kümmern. Na das haben wir dann auch noch geschafft.

Am Samstag war ich dann mit Barbara essen. Bei einem tollen Italiener. Zwei Männer saßen am Nebentisch und ich vermeinte englische Worte zu hören. Nach dem Vorspeisensalat entpuppten sich die englischen Worte als Schweizer Deutsch. Auch peinlich für mich. Ich wollte übrigens eine Goldbrasse essen mit Kapern und Oliven Sauce. Der Chef meinte dann ob ich nicht lieber einen Seehecht möchte. Ich sagte nein, ich mag lieber die Brasse. Er fragte ob ich die Brasse nicht lieber gegrillt haben möchte. ich sagte nein ich will so gerne die Kapernsauce. Er ging. Kurz darauf kam er wieder und meinte, es gäbe keine Brasse (die ist wahrscheinlich an Altersschwäche gestorben, deshalb wollte er sie grillen), ich sagte na dann eben doch den Seehecht. Er meinte ob ich den Seehecht nicht lieber gegrillt haben möchte. Ich sagte, NEIN ICH WILL DIE KAPERNSAUCE. Er entschuldigte sich und meinte ok. Die Kapernsauce. Im Nachhinein gesehen wäre es wohl besser gewesen ein anderes Gericht zu bestellen. Der Seehecht war nicht sonderlich toll und die Oliven waren auch nicht toll. Die Sauce und die Kapern hingegen waren 1A.

So jetzt aber Schluss. Wer bis hierhin durchgehalten hat, bekommt ein dickes Lob und beim nächsten Treffen einen Keks.

Kommentare (14)

  « Vorheriger Eintrag   ·   Nächster Eintrag »