24. April 2009 um 08:10
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Oder besser gesagt sogar zwei. Erasures Brother and Sister von der alten Wild! CD im Kopf und ich habe keine Ahnung wo das jetzt wieder herkommt.
Es hat sich einfach neben David Byrne und PSB in den Vordergrund gedrängt. Ich habe wahrscheinlich einen 80-er Overload.
Reboot…
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7. April 2009 um 08:22
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Abgelegt unter Bern, Comics, Webseries, Comic-Con, San Diego, The Guild
San Diego kann kommen, ich werde dort sein. Eben konnte ich, nachdem ich ja schon vor Wochen meinen Flug und mein Hotel gebucht hatte, die Registrierung erfolgreich abschließen.
Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich mich darauf freue. Da gibt es Meer, da gibt es Comics, da gibt es sicher die DVD der zweiten The Guild Season. Und eines kann ich euch heute schon versprechen, ihr werdet alle Live dabei sein. Auch dafür habe ich bereits gesorgt.
Wie im Titel erwähnt, everything is set…
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28. März 2009 um 10:40
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Abgelegt unter Addiction, Bern, Leipzig, David Byrne, etc., Love etc., Pandemonium, Pet Shop Boys, Yes, Zürich


Oder sollte ich besser einfach nur YES
sagen?
Die Kritiker überschlagen sich ja seit einer guten Woche mit Lobeshymnen auf die neue Pet Shop Boys CD genannt Yes. Ich hatte sie schon vor einiger Zeit im iTunes Shop vorbestellt und vor einer Woche dann, es war Freitag Morgen und ich frisch in Leipzig angekommen, lud iTunes die CD dann plötzlich und ohne Vorwarnung (gut es kam eine E-Mail, aber plötzlich und ohne Vorwarnung klingt besser) auf meinen Mac.
Meine Stimmung, die wegen Leipzig und all der tollen Dinge die ich an diesem Wochenende vor hatte ohnehin bereits einen Höhepunkt erreicht hat, schlug mit einmal über diesen Höhepunkt hinweg, zu einer selten da gewesenen Euphorie aus.
Love etc. und Co. liefen sofort in der Endlosschleife und ich hüpfte auf meine alten Tage durch die Wohnung wie ich es zuletzt im Jahr 2001 in Wien zu den Klängen von Sash! tat und 2002 in Düsseldorf zu, hmmm, ich weiß nicht mehr, ich glaube es war Gigi, aber egal da war ich frisch verliebt, das zählt nicht.
Ich muss eingestehen, dass ich Yes. als Gesamtwerk trotzdem nicht über David Byrnes und Brian Enos Everything That Happens Will Happen Today stellen kann. Im Einzelnen aber phänomenal. Love etc. mit seiner eingehenden kleinen Melodie die es trägt und Pandemonium. Was soll ich zu Pandemonium sagen, das sind die Pet Shop Boys wie wir sie von It’s a sin, Can you forgive her, Always on my mind und Suburbia kennen und lieben. Bisher gespielt Counter: 143 (in einer Woche!) und damit bereits auf Platz 19 meiner All Time Besten Liste. Home von David Byrne und Brian Eno rangiert übrigens auf Platz 12 mit 175 und wen es noch weiter interessiert Blue Headlights von Shout Out Louds ist die Nummer 1 mit 305. Da ich Listen mag, werde ich das vielleicht noch im Blog extra einrichten, dann seid ihr immer im Bilde.
Right Freezeray…
Yes ist der nächste logische Schritt. Neil und Chris lieben die Abwechslung und nach einem anspruchsvolleren Album folgt mit schöner Regelmäßigkeit seit 25 Jahren ein Pop-Album. Und diesmal ist es das gelungendste Pop-Album seit, ja seit Please im März 1986? Nein nicht allen Ernstes, es gab danach noch viel zu viele gute Pop-Alben. Die Orange Legobox zum Beipiel genannt Very oder Bilingual oder Nightlife oder Fundamental und und und…
Aber zurück zu Yes. Die CD gibt es auch in einer Sonderfassung wie immer bei den Pet Shop Boys genannt Yes, Pet Shop Boys etc.
und gerade gestern angekündigt in einer auf 300 Stück limitierten Vinyl Ausgabe. Jeder Song auf einer eigenen 12 ” Vinyl zu einer Box zusammengefasst und jedes Cover in einer anderen Pantone Farbe bedruckt. Aufgelegt ergeben die einzelnen Cover einen großen Haken wie er am Originalcover zu sehen ist.
Und zu guter Letzt gehen die Pet Shop Boys wieder auf Tour. Derzeit sind 4 Termine in Deutschland und ein Termin in der Schweiz bestätigt. Stuttgart am 14. Juni 2009, Zürich am 15. Juni, 24. Juni in Köln, 25. Juni in Berlin und am 26. Juni in Leipzig. Und dreimal dürft ihr Raten wofür ich bereits Karten habe. Genau, für Leipzig. Der Ticketverkauf für Zürich startet am Montag den 30. März. Und da werde ich auch noch einmal zuschlagen. Stuttgart und Köln würde mich auch noch reizen, aber da passen mir die Termine nicht ins Konzept. Stuttgart ist nur einen Tag vor Zürich und Köln ist Mitten in der Woche. Aber zweimal ist schon besser als einmal oder keinmal. Nicht? ;o)
PS: Jetzt auch mit Link zum Konzert in Zürich. Meine Karte habe ich bereits, jetzt dürft ihr. ;o)
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14. Februar 2009 um 10:41
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Abgelegt unter Bern, Heiter bis wolkig, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel, Webseries, Daniel Kehlmann, Dollhouse, Frühling, Joss Whedon, Ruhm, Schnee, The Guild, Valentinstag
Was will ich mehr?
Gestern konnte ich das Büro bereits zu einer Zeit verlassen zu der es noch leicht hell draußen war. Was so viel bedeuten kann wie, der Frühling kommt und die Tage werden mit Riesenschritten wieder länger oder ich war wirklich einmal früher dran. Gefühlt war es wohl beides.
Es schneit zwar noch immer mit schöner Regelmäßigkeit jeden Tag, aber dann kommt auch schon wieder die Sonne raus. Das ist momentan ein recht erfreulich anzusehender Wettermix und macht ein bisschen fröhlich. Der Frühling ist nicht mehr fern.
Dann ist heute auch noch Valentinstag, von dem ich als Kind immer angenommen habe, dass er Valendienstag heißt und ich mich die meisten Jahre fragte, warum der immer am 14. Februar ist, da der 14. Februar ganz klar nicht jedes Jahr ein Dienstag sein kann. Rechnen konnte ich, Rechtschreiben wohl noch nicht. Das verhält sich aber heute wie damals. Wobei, nachdem ich in Daniel Kehlmanns Buch das Kapitel mit dem Online-Posting gelesen hatte, wusste ich, es kann mit mir nicht ganz so schlimm sein wie mit der breiten Masse da draußen. Wie war das mit dem Einäugigen unter den Blinden?
Diese Woche gab es übrigens bereits die elfte und vorletzte Folge der zweiten Season von The Guild und gestern startet noch dazu die neue Fernsehserie meines Meisters. Das und ein fast freies Wochenden.
Herz, was willst du wirklich mehr?
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9. Februar 2009 um 22:33
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Abgelegt unter Bern, Lesespaß, Z(Fl)ugbloggen, Daniel Kehlmann, Ruhm


Ich habe mir heute Vormittag den neuen Roman von Daniel Kehlmann
gekauft. Der wurde im Laden wie eine Droge gehandelt und lag nicht öffentlich aus, sondern wurde nur hinter der Theke gelagert und nur auf ausdrückliches Verlangen ausgegeben.
Im Zug von Leipzig nach Bern wusste ich warum. Ich war high, die ganze Fahrt. Nein, nicht die ganze Fahrt. Es hat nur bis Karlsruhe angehalten, dann war ich das Buch durch (knapp 200 Seiten).
Was würde ich Kehlmann fragen wenn ich ihm einmal in Wien über den Weg liefe:
- Wo hast du deine Ideen?
- Wann schreibst du am liebsten?
Und ich würde sagen, ich habe dein Buch zwischen Leipzig und Karlsruhe gelesen, bis Bern hat es leider nicht gereicht.
Wer jetzt fragt: Was soll das?, dem kann ich nur raten kauft euch Ruhm
. Bei Kehlmann scheint sich, so schrieb die Süddeutsche, Genieverdacht zu verdichten. Und das kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Es ist faszinierend mit welcher Leichtigkeit er die Worte setzt. Es ist unglaublich wie gebannt ich seine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte verfolgen konnte. Nichts hat mich da rausgebracht. Ich könnte nicht sagen, dass man sehr tief eintaucht und sich in der Geschichte verliert, dazu ist es zu rasant geschrieben. Man surft sozusagen auf den Absatz-Wellen, das trifft es viel besser. Dabei steht der Leser total sicher auf dem Brett, bis er am Ende doch ins Wasser fällt. Abkühlung tut gut.
Ich sehe es absolut nicht unverdient, dass sein Buch auf der Short-List für den Leipziger Buchpreis steht. Ich kenne die anderen Bücher nicht, aber wer imstande ist mit einer derartigen Leichtigkeit den Leser gebannt bei der Stange zu halten, der muss den Preis bekommen. Meine Stimme hätte er.
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