Archiv für Februar 2010

Ein offener Brief, nicht ganz privater Natur und ein bisschen Google Wave…

Ich verspüre heute das Verlangen zu schreiben. Meine Gedanken sind wie jedes Jahr um diese Zeit in Aufruhr und es muss einfach raus. Alles muss raus.

Es gibt so viele mögliche Projekte die ich für den Verlag in meinem Kopf habe, das größte Problem jedoch sie umzusetzen bin ich selbst. Wobei mir nicht der Wille fehlt, sondern vielmehr die Zeit und manchmal auch das Geld.

Ein Beispiel wäre: ich würde gerne drei sehr erfolgreiche und in der amerikanischen Szene wohlbekannte Comiczeichner nach Erlangen zum Comic-Salon im Juni bringen. Ich kann für ihre Unterkunft sorgen, ich kann dafür sorgen, dass wir ein Podium bekommen bei dem wir über ihre Arbeiten sprechen können, ich kann im kleinen Rahmen ihre Werke zeigen, aber ich kann nicht für ihre Flüge aus Amerika aufkommen oder es nicht so leicht hinbekommen, dass uns Erlangen nach den Budgetstreichungen der Stadt eine größere Ausstellung ermöglicht. Ich werde es nichtsdestotrotz versuchen, mein Bauch sagt mir jedoch es wird schwer.

Andere Dinge scheitern derzeit eher am Können, denn an Zeit oder Geld. Wie zum Beispiel das electronic Publishing. Es gibt so Vieles zu erforschen und so Vieles zu probieren, ich bin total überwältigt davon.

Dazu kommt mein privates Interesse an Webserien. Das ist eine Welt für sich, eine sehr reizvolle und schöne Welt, eine Welt die an manchen Punkten auch den Verlag berührt. Auch hier muss ich leider der fehlenden Zeit Tribut zollen.

Ich kann nicht alles machen und mir fehlt jemand der sich in meinem Interessensgebiet bewegt, den gleichen Idealismus an den Tag legt und gewillt wäre beruflich ein langes Stück des Weges mit mir zu gehen. Diese Person ist aber wohl reine Fiktion und kann nur in meinem Kopf existieren, denn die Steine die es aus dem Weg zu räumen gäbe sind groß und schwer.

Deshalb kam mir der Gedanke, dass es nicht so schlecht wäre diese Bürden auf mehrere Personen aufzuteilen. Marketing, Pressearbeit, technische Skills in electronic publishing, technische Skills in Webprogrammierung und Wartung von Servern, sehr feine Design-Skills, führen eines Web-Shops (hier wäre ein Standort in Leipzig von Vorteil), sehr gute sprachliche Skills in Englisch, Französisch und/oder Italienisch, sowie den Willen vor allem Zeit und vielleicht auch Geld zu investieren und nicht den kurzfristigen Reichtum vor Augen zu haben, sondern die harte Arbeit die damit verbunden ist und den Spaß den es macht gemeinsam an einer Vision zu arbeiten. Was nicht notwendig ist, wäre die Nähe zu einem bestimmten Ort, jedoch ist eine schnelle Internet-Anbindung ein Muss.

Dies alles mache ich momentan alleine mit ein bisschen Hilfe hier und da. Ihr müsst euch vorstellen, dass es sich dabei nicht um meine Haupttätigkeit handelt, ich erledige es neben meinem 100% Job den ich brauche, um das alles so weit zu bringen, dass es auf eigenen Beinen stehen kann.

Vielleicht könnt ihr euch jetzt ein Bild darüber machen warum alles so lange dauert, warum Die Biblyothek noch nicht durchgestartet ist wie eine Rakete und warum ich immer Ewigkeiten brauche um auf E-Mails zu antworten oder neue Projekte umzusetzen.

Wenn ihr mir helfen wollt den Pfad weiterzugehen und die Geduld aufbringen könnt die notwendig ist, um Stufe für Stufe nach oben zu klettern, dann scheut euch nicht mich anzusprechen. Schickt mir eine E-Mail, einen Tweet oder eine Wave (diebiblyothek at googlewave punkt com).

Und solltet ihr nur eine Wave-Einladung wollen, das könnt ihr auch haben, schickt mir dazu eure E-Mail-Adresse, ich habe 25 Einladungen für euch.

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Wir haben endlich den Beweis, dass ORBO funktioniert!

Alle denen der Begriff ORBO nichts sagt, können mehr dazu bei STEORN selbst nachlesen.

Letzten Samstag hat STEORN in einer öffentlichen Vorstellung die auch live im Internet übertragen wurde eindrücklich bewiesen, dass ORBO in der Tat mehr Energie liefern kann als es selbst zum Start und laufenden Betrieb benötigt.

Wer in der Schule nie von einem Perpetuum Mobile gehört hat, der möge seinen Physik Professor/Lehrer mal kurz ans Telefon holen.

Wobei ich jetzt nicht sage, dass ORBO ein Perpetuum Mobile ist. Denn diese Dinger können nur existieren wenn es absolut keine Reibungs- und Anlaufverluste gibt.

ORBO ist ein Gerät, dass so konstruiert wurde, dass die Reibungsverluste extrem gering sind. Genauer gesagt, für das freie Auge auch nach einer Woche Laufzeit nicht zu erkennen sind.

Was ist ORBO eigentlich. Es ist ein Motor der über eine Stromquelle betrieben wird (in der Regel eine Batterie) und durch eine geschickte Anordnung von Magneten nach dem Start in einen Laufzyklus geht der absolut nicht dem entspricht was wir von einem herkömmlichen Elektro-Motor gewöhnt sind. Die Leistungskurve von ORBO bleibt nämlich über den gesamten Zyklus von Magnetischer Anziehung und Abstoßung hinweg konstant. Das alleine ist ja im Prinzip schon eine Sensation für sich, aber es geht noch weiter, denn nicht nur, dass der Zyklus konstant bleibt, ORBO liefert zudem mehr Energie ab als es aufnimmt. Zum einen elektrische Energie und zum anderen auch thermische Energie.

Keiner weiß übrigens derzeit woher diese zusätzliche Energie kommt. Das ist der Clou an der Sache. STEORN hat vor nun schon einigen Jahren (ich bin auch nicht erst seit gestern dabei, sondern beobachte diese Entdeckung schon viele Jahre) durch Zufall diesen Effekt entdeckt. Sie haben danach angefangen den Effekt zu erforschen und den Motor so weit verfeinert, dass er nach einigen öffentlichen Fehlversuchen, die sie mehr als in die Kritik gebracht haben, tatsächlich öffentlich erfolgreich vorgeführt werden konnte.

Und trotzdem gibt es nach wie vor vehemente Zweifler, dass dieser Motor tatsächlich so funktioniert wie STEORN es im Experiment bewiesen hat. Man stellt sie sozusagen in die Betrugsecke. Meiner Meinung nach haben sie das aber nicht verdient. Dieser Motor kann die Welt verändern. Stellt euch vor, wir bräuchten nicht mehr so viele Kraftwerke wie wir heute benötigen, da in nicht allzu ferner Zukunft alle Kleingeräte mit ORBO-Technologie sich ihren Strom selbst erzeugen. Nicht-Industrie-Länder denen STEORN was die Lizenzierung anbelangt extrem entgegenkommen will könnten Pumpen für Brunnen haben die für immer Energie liefern, ORBOs die unter Umständen lokal ganze Dörfer mit Strom versorgen können. Die Anwendungsgebiete von ORBO sind so vielfältig wie unser gesamtes Leben ist.

Was aber meiner Ansicht nach am schwersten wiegt, wir haben hier ein Gerät, dass die Physik wie wir sie kennen auf die Probe stellt. Denn wer wird derjenige sein, der herausfindet woher die überschüssige Energie kommt? Denn eines ist gewiss, irgendwoher muss sie kommen. Denn von Nichts kommt Nichts.

Damit steht eine meiner Fragen für den 31.12.2010 noch viel eindrücklicher im Raum. Mal sehen wie lange es dauert bis die ersten ORBO-Anwendungen das Licht der Welt erblicken.

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