Ich fasse es nicht, und doch

Ich bin wieder einmal in Leipzig angekommen.

Ankommen ist ja immer etwas Schönes. Abfahre übrigens auch. Die Zeit dazwischen ist das Anstrengende. Und das kann, wenn man einen kurzen Abstecher nach Neuseeland macht, schon ganz schön dauern.

Neuseeland ist es ja nicht, obwohl es hier doch einige neue Seen gibt. Man flutet und flutet bis alles unter Wasser steht. Die Leipziger beneiden dann aber trotzdem nicht, ob all des Flutens, die Dresdner nicht, die immer wieder mal unfreiwillig geflutet werden.

Ihr seht schon mein Posting, welches nach einer Ewigkeit wieder einmal eines ist, geht nirgendwo hin. Ich bin angeschlagen. Nicht gesundheitlich jetzt, sondern arbeitstechnisch. Ich habe seit Anfang März bis heute Mittag 220 Arbeitsstunden geleistet. Und ich kann euch sagen in 2 1/2 Wochen ist das ganz schön viel. Wenn ich so weitermache (abgesehen von meiner Pause hier in Leipzig bis Sonntag Nachmittag) kratze ich dieses Monat zum ersten Mal in meinem Leben (und das geht schon ganz schön lang) 300 bezahlte Arbeitsstunden.Das leiste ich sonst nur in zwei Monaten. Es gab Tage, da betrug mein Schlafpensum 1,5 Stunden und dann ging es nach einem 20 Stundentag gleich wieder weiter mit einem 14 Stundentag. Aber ich darf nicht klagen, ich will das ja so.

Jetzt esse ich noch meine Pufferlsuppe – meine Schwester nannte als Kind Backerbsen immer Pufferl. Warum sie das tat weiß ich bis heute nicht, vielleicht weil sie so puffen wenn man sie in die heiße Suppe leert oder aber wie gepuffter Reis aussehen, wobei ich ihr letztere Assoziation eigentlich nicht zutraue – und dann gehe ich ins Bett. Ausschlafen, solange ich kann.

4 Kommentare »

  1. Wolfdietrich sagte,

    22. März 2009 @ 19:37

    ich hoffe der schlaf war erholsam

  2. tibits sagte,

    22. März 2009 @ 21:58

    Oooh, oooohh, oooooooohhhh, das ganze Wochenende war eine einzige Erholung. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir am Donnerstag als ich nach Leipzig fuhr wenig Chancen ausgerechnet habe mich wirklich erholen zu können. Aber es kam alles ganz anders und es war eines der allerschönste Wochenende für mich seit Anbeginn der Zeitrechnung.
    Die neue Pet Shop Boys CD trudelte Freitag Früh in meinem iTunes Account ein, ich habe viel Schokolade gegessen, ich habe viel geplaudert und noch viel mehr gelacht, ich habe jemanden gefunden der mir eines meiner aktuellen Buchprojekte begleitet (da ich keine Zeit dafür habe), ich habe gutes vegetarisches Essen von Isa und Alex bekommen (das war extrem gut!), ich habe gelernt wie man Mousse au Chocolat macht und es hat sogar auf Anhieb geklappt, ich habe auf einer Geburtstagsparty gefeiert und alle haben von Pomme d’amour geschwärmt, ich habe mir ein neues MacBook Pro bestellt und ich habe San Diego Ende Juli fix gemacht.

    Jetzt sitze ich wieder in Bern und harre des Morgens und kann wegen der vielen überwältigenden Eindrücke dieses einen kleinen Wochenendes nur schwer einschlafen. So Vieles und ausschließlich Gutes, Angenehmes, Spaßiges in so wenig Zeit, das schafft kaum jemand, aber mit den allerliebsten Freundinnen und Freunden in Leipzig ist das überhaupt kein Problem. :o )))

  3. Flying turtle sagte,

    23. März 2009 @ 14:48

    Das klingt wirklich gut! Ein wenig neidenswert. Und das bin ich an sich ja nicht. ;)
    Also die Leute und Partys u. ä..
    Urlaub ist ja relativ. Aber ich wünsche dir gutes Gelingen und viel Erholung und ganz viel Neues zu sehen.
    Sollte es dich wiedder einmal unglücklicherweise in den Westen verschlagen – meld dich, wenn du Zeit und Lust hast. Sonst werd ich wohl mal nach Leipzig kommen müssen. Oder ist Bern nicht doch schöner? Hmm… lach, nein quatsch.
    Viele Grüße

  4. tibits sagte,

    23. März 2009 @ 22:00

    Hey, du lebst noch! :o ))) Einmal im Leben Leipzig zu sehen kann überhaupt nicht schaden (Suchgefahr besteht allerdings) und Bern im Sommer sowieso. ;o) Aber vielleicht hast du sogar Glück und ich komme einen Tag vor meiner Abreise nach San Diego im Juli nach Düsseldorf. Ich fliege nämlich von Düsseldorf ab. Hat sich so ergeben. *hehe*

    Alles Liebe ins jetzt wieder karnevalslose Rheinland.

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