Auf vielfachen Wunsch

Vielfach ist natürlich relativ. Die Frau Nuss hat danach gefragt.

Hier also ein paar neue Bärndütsch/Schweizerdeutsch-Worte die ich in der vergangenen Woche in der Zeitung gefunden habe.

Blääterliwasser oder Bläterliwasser

Das ist Mineralwasser. Vielleicht kommt das ja von meiner Vokabel Marke Eigenbau Blubberwasser?

Etwas Nettes ist auch gebodigt. Man könnte meinen das kommt von etwas dem Erdboden gleichmachen. Und die wahre Bedeutung liegt von dem gar nicht so weit entfernt.

Etwas abweisen, etwas verhindern.

Und zu guter Letzt der Plausch. Mir ist ja der Plausch als Plauderei oder Klönen bekannt hier in der Schweiz ist es aber die Freude über etwas. Wobei ich mir nicht sicher bin ob das Berndeutsch ist oder simples Schweizerdeutsch.

Er hat den Plausch – Er freut sich oder ist erfreut.

2 Kommentare »

  1. aschantinuss sagte,

    20. Oktober 2008 @ 20:07

    Da bin ich aber plauschig (“völlig im Plausch”?, “im Vollplausch”?, “beplauscht”?): meine vielzahlige Übermacht hat einen Wunsch erfüllt gekriegt in ihrer vieltägigen Abwesenheit!! (Es ist übrigens gebodigt, dass ich im November schon Schoko essen helfen komme, aber im Dezember könnte Leipzig klappen.)

    Das mit dem Blääterliwasser verstehe ich so, dass die Schweizer lieber Wasser ohne Kohlensäure trinken und das blubbernde immer unauffällig zwischen die Blätterli einer Bürohydrokultur leeren. Hast du das noch nie beobachten können? Darum ist das Spathiphyllum dort so üppig wie nirgends sonst auf der Welt.

    Ich bin ja schon sehr gespannt auf deinen Beitrag zur Frankfurter Buchmesse. Es erzählt ja niemand etwas Interessantes drüber (E-Books (gähn) und die Preisverleihungen (gähn)). Was war toll??

  2. tibits sagte,

    27. Oktober 2008 @ 09:35

    Soll ich wirklich sagen was auf der Frankfurter Buchmesse toll war? Es war der Sonntag, 19 Uhr, ich saß fertig bepackt in meinem Leihwagen und rollte sachte in Richtung Autobahn. Oder es war der Sonntag, ich saß total fertig in meiner Badewanne und wusch mir Frankfurt in einem Ölbad von der Haut. Gut, ich hatte Montags darauf wieder Stress, da die Nacharbeiten zur Messe immer mehr Zeit beanspruchen als mir bis zur Abfahrt meines Zuges zur Verfügung stehen und ich dabei noch immer müde bin. Ich kann dir ja im Dezember erzählen wie es war, wenn ich dann den aktuellen Nachmesse-Saustall in meiner Wohnung wieder bereinigt habe, denn zum Aufräumen hatte ich dann echt keine Zeit mehr.

    Es gäbe auch Bilder. Immerhin habe ich es bereits geschafft sie von der Kamera auf den Computer zu kopieren und die schlechten ins Kröpfchen zu werfen. Leider muss ich immer noch mindestens zehn davon nachbearbeiten, da ich eine so etwas von lausige Fotografin bin, dass ich es nicht Einmal schaffe keine roten Augen zu kreieren. Ich hätte sollen diese eine Manga-Cosplayerin fotografieren, die war a) total hübsch und b) hatte sie rote Kontaktlinsen in den Augen. Da wären meine fotografierten roten Augen gar nicht aufgefallen. Ich könnte andererseits auch wieder sagen, dass das alles CosPlayer mit roten Kontaktlinsen waren, aber das wird mir wohl keiner abnehmen.

    Und ja es gab E-Books und Mobile-Books aufs Handy und Preisverleihungen, zum Beispiel Barbara Yelin bekam den Sondermann als beste Deutsche Newcomerin und Ralf König hat mich auf die Wange gebusselt und ich weiß gar nicht warum, es ging so schnell. Und Christian Moser hat Millionen von Stunden bei und mit Anna-Maria Jung verbracht. Und ich hatte einen Schokokuchen von den Schokofrauen mit. Und Nina hat einen Bissen eines Coulants genommen und ist dann sofort auf das Klo gelaufen, da sie Probleme mit Fett hat und es war ihr wegen mir den ganzen Tag schlecht. Sonst war sie ja der Ruhepol der Messe. Ich wieder total am Sand und total lagerkollermäßig drauf. Daran muss ich noch arbeiten.

    Wie Nina eben schrieb. Die Frankfurter Buchhölle für alle. Ach ja der Herr Lewis Tronheim war da und er sieht aus wie ein Fernegi. Wir wollten ihn schon an den Ohren kraulen. Haben uns aber dann doch nicht getraut.

    Das einzig positive war, dass wir eine Kaffeemaschine mit hatten, mit der man auch Tee und lausigen Kakao kochen konnte. Ich habe von der Messe aber im Großen und Ganzen nichts, aber auch gar nichts gesehen. Ein paar Menschen haben mich an Stand besucht und es gibt zwei Comics zu denen ich gerne eine Lizenz kaufen würde und einen Comic den ich gerne selber produzieren würde. Immerhin das waren positive Aspekte und eben genau wegen dieser bin ich ja dann eigentlich da.

    Am Samstag war noch die Party der Comic-Verleger und Comic-Zeichner organisiert von der FR. Paul van Dyk wäre auch da gewesen und eine wunderhübsche Frau vom Pinguin Verlag. Leider wollte Nina nicht bleiben, somit habe ich Paul van Dyk nie gesehen und gehört und die wunderhübsche Frau (die dann am Sonntag noch kurz bei unserem Stand vorbeikam, während ich meine einzige halbe Runde durch die Halle 3.0 machte) habe ich nicht wieder gesehen.

    Bilder gibt es wie gesagt im Verlagsblog, sobald ich mich aufraffen kann. Und hier gibt es möglicherweise heute noch einen neuen Beitrag zum Thema “Prochain arrêt Genève”. ;o)

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