Kürbis
Eben wollte ich am Wochenmarkt einen Kürbis kaufen. Da fiel mir zum Glück noch rechtzeitig ein, dass ich kein Küchengerät besitze mit dem ich ihn zur Suppe machen hätte können. Darn. Was könnte ich stattdessen kochen?
Eben wollte ich am Wochenmarkt einen Kürbis kaufen. Da fiel mir zum Glück noch rechtzeitig ein, dass ich kein Küchengerät besitze mit dem ich ihn zur Suppe machen hätte können. Darn. Was könnte ich stattdessen kochen?
Gestern fuhr ich von Leipzig nach Bern über Frankfurt und Basel. Richtung Frankfurt war ich wieder einmal mit dem Bummelzug namens ICE unterwegs. Ich frage mich immer warum sie die Fenster so verriegelt haben, da könnte man jedes Mal so schöne Blumen pflücken.
Den Anschluss in Frankfurt habe ich dann doch erwischt. Sie haben auf uns gewartet. Mein Glück. Wusstet ihr, dass Frankfurt ein Sackbahnhof ist? Ich war der Meinung das ist ein Kopfbahnhof, aber vielleicht habe ich auch einen Sack über den Kopf und sehe deshalb nicht klar.
Im Zug nach Basel, saßen dann nur Mädls in meinem Abteil (nur ein kurzes Stück auch ein Mann). Das war spannend. Davon waren zwei Schweizerinnen auf dem Weg von Berlin nach Zürich und Zug oder in der Nähe von Zug. Sie unterhielten sich über die rüde Ausdrucksform der einen und darüber, dass man Schweizer selbst dann noch an der Sprache erkennt wenn sie Hochdeutsch sprächen. Oh ja, wobei nicht immer, gute Beispiele sind da Jörg Kachelmann oder Dieter Moor (dem ich in Düsseldorf mal in der Wartehalle direkt gegenüber saß, ich habe ihn damals jedoch nicht angesprochen, ich bin feig) oder Bruno Ganz. Wobei bei Bruno bin ich mir nicht so ganz sicher, ob er durchginge.
Das Mädl aus Zürich sprach dann auch mal kurz mit mir, die Reihenfolge der Fragen war etwa so: Woher, Wohin, Und wo lebt die Familie. Schluck. Familie. Was meint sie damit, schoss es mir durch den Kopf. Ich blieb ehrlich und sagte in Wien. Ob das die falschen Antwort war? Denn danach kam nicht mehr viel. Hm. Hätte ich ihr meine Telefonnummer geben sollen?
Spät dann in Bern. Sehr müde, noch heute.
Ich zehre übrigens noch von meinen Schokoladevorräten aus Leipzig. Aber ich habe nur noch einen Coulant und eine Pfeffer-Trüffel und ein Macaron. Ok, da sind noch zwei Praliné und ein Aufstrich dessen Namen ich jetzt vergessen habe. Übrigens Isabelle, bitte dichte die neuen Gläser mit einem Gummiring ab, auf der Reise hat es mir da bei allen Gläsern den Inhalt herausgequetscht.
Ich will jedenfalls nicht an übermorgen denken, wenn dann alles an Schokolade aufgebraucht ist. Ohne Nervenfutter in dieser irren Welt.
Auf der Suche nach meiner geliebten Goldkette mit Doppelaxtanhänger (ich vermisse die schon sehr lange) habe ich gerade eben wieder einmal in meinen ewig aus Platzgründen nicht entleerten Umzugskartons gewühlt. Dabei kamen Schätze zu Tage an die ich schon gar nicht mehr gedacht habe.
Speziell jene Zeichnungen die ich 2004 in Düsseldorf, als ich dort einen Comiczeichenkurs besuchte, angefertigt habe. Dabei fielen mir auch wieder meine allseits geschmähten Slugworth-Zeichnung in die Hände. Sie sind durchwegs schlecht, das muss ich fairerweise dazu sagen, denn ich bin absolut keine begnadete Zeichnerin. Aber einige davon haben durchaus eine Qualität die mich heute noch erstaunt. Ich kann zudem nach wie vor über den Witz in ihnen lachen. Nicht viele andere würden wohl darüber lachen, aber ich war schon immer leicht zu unterhalten. Nicht so leicht wie Nina, aber nahe dran.
Eine der Zeichnungen habe ich jetzt eingescannt. Sie entstand während des oben erwähnten Comiczeichenkurses, als wir Bewegungen durchnahmen.
Vielleicht noch eine kurze Erklärung zur “Person” Slugworth. Slugworth ist eine Nacktschnecke mit dem Tick, dass er mit seinem Leben als Nacktschnecke (Slug) nicht zufrieden ist und immer neidisch auf die Schnecken mit Haus (Snail) starrt. Eines Tages an einem Strand entdeckt er einen Alt-Schneckenhaus-Händler und kauft sich dort ein Schneckenhaus. Das Schneckenhaus zu befestigen ist eine ziemlich herausfordernde Angelegenheit und alles kleben nutzt nichts, da es ständig runterfällt. Da kommt er auf die Idee es mit einem Gürtel zu befestigen und fortan trägt er sein Schneckenhaus mit einem Gürtel befestigt. Er erkennt dabei aber nicht, dass das Schneckenhaus eine Besonderheit hat. Das Schneckenhaus ist ein Linksträger-Schneckenhaus. Also absolut unbrauchbar. Auf seiner Wanderschaft macht er in weiterer Folge Bekanntschaft mit einem Insekt, welches sehr schnell die behäbige Gutmütigkeit von Slugworth für sich entdeckt und ihn von einem Fettnäpfchen ins nächste führt.
Wie ich schon sagte, es existieren nur ganz wenige dieser jeweils 4-Bild-Comics auf Papier, aber noch ganz viele in meinem Kopf. Es mangelt einfach an meiner Fähigkeit zu zeichnen und zudem meiner Fähigkeit meine Vorstellungen der Zeichnungen an jemand anderen weiterzugeben, der sie dann so umzusetzen vermag, wie ich es möchte. Ihr müsst also noch warten, um ganz viele dieser Slugworth-Comics zu sehen, bis jene Maschine erfunden ist die Gedanken 1:1 als Bilder auf Papier bringt.
Ach ja, die Kette habe ich auch eben wiedergefunden. Sie war allerdings in in keinem der Umzugskartons.
Ich habe wieder einmal beim boesner eingekauft.
Einige von euch kennen vielleicht mein Schattenfugenerlebnis von vor einigen Jahren mit dem boesner in Wien. Nina hat darüber ausgiebigst berichtet.
Nun, jetzt war ich vor etwa zwei Wochen zum ersten Mal in Leipzig beim boesner, um mir einen weiteren Rahmen für ein Nina-Original (welches mir Nina vor zwei Jahren zum Geburtstag schenkte und noch immer bei ihr liegt) zu kaufen.
Ich habe bisher vier solcher Rahmen und jeder hat ein Passepartout in einer anderen grellen schönen Farbe. Vor zwei Wochen also setzte ich mich hin und habe das Loch in den bisherigen Passepartouts ausgemessen damit ich weiß wie ich den neuen Passepartout zuschneiden lassen muss.
Gut. Gerade eben war ich beim boesner um meinen Passepartout abzuholen. Und oh Schreck, das Loch sah so furchtbar groß aus. In meiner Erinnerung war es bei den anderen Passepartouts viel kleiner. Der Herr dort hat nach meinen Angaben noch einmal alles nachgemessen und sie haben in der Tat keinen Fehler gemacht.
In der Straßenbahn dann habe ich nachzudenken begonnen. Habe die Maße von A3 Blättern im Kopf Revue passieren lassen und dann ging plötzlich eine Lampe an.
Ich habe Scheiße gebaut. Frei nach Handwerkermanier habe ich nämlich mein Maßband nicht bei 0 angelegt sondern bei 10 cm, um das Loch exakter ausmessen zu können. Und ihr könnt euch jetzt schon denken worin mein Fehler bestand. Richtig. Ich habe vom Endmaß die 10 cm nicht abgezogen. Jetzt ist das Loch 39,3 cm x 51,7 cm statt 29,3 cm x 41,7 cm. Die Freude ist groß, der Ärger über meine Blödheit noch viel größer.
Ich muss also noch zwei Mal zum boesner in die Baumwollspinnerei fahren (einmal Bestellen und einmal Abholen). Und wer weiß wo die Baumwollspinnerei in Leipzig ist und wie weit das vom Zentrum entfernt ist und das schon einmal mit Straßenbahn und zu Fuß zurückgelegt hat, der weiß dass der Spruch “Was man nicht im Hirn hat muss man in den Beinen haben”, hier absolut nicht unangebracht ist. Merde.
Hat jemand ein Bild für mich in den Maßen 39,5 cm x 52 cm?
Es ist Wochenende und ich habe frei. Ist das zu glauben?
Ich bin total perplex. Ich weiß jetzt akut gar nicht was ich mit all der Zeit anfangen soll. Ich könnte Drachenfliegen gehen oder den Gurten hinauf fahren und die Aussicht genießen oder einfach nur im Bett liegen bleiben. Wobei…
Eine Frage in die kleine Runde, war heute Nacht Vollmond? Ich hatte ganz arge Träume. Ständig war ich auf der Flucht vor irgendwelchen Cylon-Derivaten. Musste Geheimverstecke finden in denen, klar, Geheimwaffen versteckt waren. Und es war alles so real. Ich bin total außer Atem um halb Fünf aufgewacht. Bis sieben habe ich dann noch einen anderen Verfolgungstraum erledigt und dann hat es mir gereicht. Erwischt haben sie mich jedenfalls nie. Dazu war ich zu gewitzt. *hehe*
Ich weiß jetzt was ich dieses Wochenende machen werde, ich werde all die Verlagsarbeit erledigen die in den letzten Wochen liegen geblieben ist. Fun-Work sozusagen.