Archiv für Juli 2008

Dr. Horrible – Act I – Nachtrag

Nachdem gestern alle Websites von Dr. Horribles bis Felicia Days offline gingen, auf Grund des Besucheransturms ist heute wieder alles in Ordnung. Auch internationale Seher können mittlerweile Dr. Horrible ansehen und die Homepage liegt jetzt auf einem Monster-Server wie Dr. Horrible in Twitter verkündete.

Also jetzt geht es richtig los und morgen kommt schon Act II.

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Dr. Horrible Act I

Es ist soweit seit ein paar Stunden ist Dr. Horrible Act I Online.

Traurig für alle Fans außerhalb der USA nur auf HULU.com. Derzeit können also nur Glückliche in Amerika das Vergnügen genießen den ersten Teil anzusehen.

Es gibt allerdings eine Möglichkeit die Dr. Horrible in Twitter erst veröffentlichte und dann wieder zurückzog. Da ich aber Dr. Horrible Twitter Meldungen auf das Handy bekomme, habe ich die ursprüngliche URL zum Programm Hotspot Shield trotzdem bekommen. Die Software wird auch von CHIP empfohlen. Das Ding hilft allen die hauptsächlich über Hotspots surfen sich vor potentiellen Angreifern zu schützen, als Nebeneffekt wird man über einen amerikanischen Proxy geleitet und kann so Dr. Horrible trotzdem auf HULU ansehen.

Die Nachteile der Software muss ich auch nennen. Sie schaltet Werbung beim Surfen und sie verlangsamt das Surfen etwas. Daher muss man den Film starten dann auf Pause gehen und eine zeitlang warten bis sich genügend in den Speicher geladen hat und dann erst ansehen. Ansonsten macht es keinen Spaß. Wenn man den Film dann einmal durch hat, kann man ihn ruckelfrei immer wieder ansehen und sogar den Hotspot Shield wieder abstellen, denn dann streamed er aus dem Cache.

Wer sich die Arbeit nicht antun will oder Angst vor diesem Programm hat sollte noch warten. Sie arbeiten derzeit an der internationalen Version. Wer die neuesten Entwicklungen dazu hautnah miterleben möchte kann Dr. Horrible in Twitter verfolgen.

Ich habe es jedenfalls bereits gesehen und ich warte sehnsüchtig auf Act II. Übermorgen. :o )))

PS: Man kann den Act I auch aus iTunes laden, allerdings auch nur in Amerika. Damn it.

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Search-Strings

Search-Strings sind ja immer sehr spannend. Der beste Zeitvertreib seit der Erfindung der Suchmaschinen.

Heute muss ich euch zwei präsentieren die mich fast umgehauen hätten:

Preise Grapefruite Berlin Juni 2008

Warum zum Kuckuck interessiert sich jemand für die Preise von Grapefruits in Berlin im Juni 2008? Und warum kommt der dann auch noch auf meine Seite? Viel spannender wären doch die Mangopreise der Alphonso Wildfruchtmangos aus Indien im Mai 2008 in Wien, oder die Preise für Blumen und Handys in Florida im Juli 2008 nach dem Absturz des Jumbo-Frachters mit Blumen und Handys an Board in Kolumbien auf dem Weg nach Florida. Moment Blumen, Kolumbien, waren das etwa Mohnblumen?

elefantenrüssel text für was ist der rüssel da

Alleine für das für was gebührt ein Nicht Genügend, für die Nicht-Kreativität (es handelt sich wahrscheinlich um ein Aufsatzthema) und den Versuch zu schummeln ebenso.

Ok, einen noch:

Geldwäsche Comics

Nach Pizzerias und Eisdielen der neueste Trend aus Italien. Oh, ich hoffe der Herr B. aus I. ist jetzt nicht beleidigt.

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Wegtuppern

Da war doch ein Schokobrunch, den ich nicht einfach so wie Lu nach einer Woche wegtuppern möchte. Immerhin es sind erst fünf Tage vergangen, ich durchbreche also nicht den Blog-Code. (HIMYMS3 hab ich übrigens durch, Val)

Gut jetzt aber zum Eingemachten, es fing Sonntag früh ja schon gut an. Ich war vom Samstag noch hundemüde (zwei Tage Berlin mit Nina und wir sind nur gelaufen und gelaufen und gelaufen, die Wege zwischen den Straßen-, U-Bahn, Bus und Schnellbahnstationen sind ja so weit auseinander, dann war die U1 noch in Reparatur und die Schnellbahn am Sonntag ohne Strom.) und erwachte trotzdem bereits 5 nach 5. Toll, dachte ich, wenn ich mich jetzt noch einmal hinlege dann verschlafe ich, hundert Pro. Also stelle ich mir meinen Handy-Wecker und gehe wieder ins weiche Bett.

Gut hab ich geschlafen und mich gewundert, dass 3 Stunden (den Wecker hatte ich auf 8 Uhr gestellt), so lange sind und der Wecker noch immer nicht klingelt. Dann die Überraschung. Es war kurz nach 9. Wecker-Check. Scheiß-Wecker. Der stellt sich nämlich automatisch immer auf eine Weckzeit am nächsten Tag. Ich hätte also durchaus noch bis Montag früh durchschlafen können, wenn da nicht der Schokoduft schon in der Luft gelegen wäre.

Ich dann schnell Haare gewaschen, angezogen und zur Sicherheit noch im Schoko-Laden angerufen, denn *tataa* ich wusste gar nicht wann das losgeht.

Ok, Alex sagte, 10 Uhr. Ich sagte, Merci. Sie kicherte und sagte auch was auf Französisch, aber ich hab es nicht verstanden. Egal. Ich musste jetzt schnell machen. Es war ja schon fast 10 Uhr. Ich also los und das ganz ohne Tasche. Ohne mein Leben, auf Gedeih und Verderb der Schokolade ausgeliefert. Eine Gruppe aus sechs, mehr oder weniger, Leipziger Frauen war schon anwesend. Ich durfte mich dazusetzen. Sprach aber nicht viel. Man reichte sich Wasser, für den Anfang. Es wurde dann ganz viel Wasser, anders war das ganz viel Schoko nicht zu packen.

Ich bekam erstmal eine heiße Schokolade. Obwohl es schon ur heiß war. Da muss man aber durch. Zähne zusammenbeißen und schluckweise runter damit. Das war eine Überwindung, sag ich euch. Dann gab es da Quiche mit Käse und einem Kügelchen Schokolade drinnen. Das war vielleicht seltsam. Dann gab es Kekse mit Karamel-Creme und jede Menge Schokoaufstriche zu ausgezeichneten Croissants. Dann war da Erdbeerfrapee und ein Saft aus Orangen, Grapefruit und ich weiß nicht was noch, eventuell Pfirsich oder Aprikose. Es gab noch für den Rest der Damen (für mich nicht) Penne mit Fleichbällchen und Paprika. *huh* sag ich da nur. Und dann kam ein Streuselkuchen mit Ente und Schokolade gefüllt. *hah* sag ich nur, Ente. Auch nix für mich. Dann gab es noch so Schinkenröllchen mit einer Füllung, kann nicht sagen welche Füllung und Zucchini-Röllchen mit einer Füllung, kann auch nicht sagen mit welcher Füllung, hab ich trotz Zucchini nicht gegessen. Es gab noch ganz vieles andere mit immer ein bisschen Schokolade drinnen und eine Sache die war der Hammer. Ein Schokokuchen mit Schokofüllung. Der Kuchen war so flaumig und leicht der ist mir fast vom Löffel geschwebt. Einzig die Schokofüllung hat ihn zurückgehalten. Den hat keine der Damen angerührt, ich habe keine Ahnung warum, der war das Allerbeste da. Nachdem ich ihm das Randstück abgeschnitten hatte fing jedoch die Füllung an herauszuquellen. Das sah sehr spannend aus. Ich hätte davon gerne den ganzen Kuchen aufgegessen, aber ich war schon so satt von den ganzen Kleinigkeiten, dass da gar nichts mehr rein ging. Und dabei kam da noch eine Galette (aus Buchweizen) mit Käsefüllung, als Nachspeise.

Ich war so voll nach diesem Brunch, dass ich nur noch nach Hause rollen konnte.

Am Montag war ich dann wieder da und habe mir Verpflegung für meine lange Reise nach Bern gekauft. Ein Stück Linzer Tarte und zwei so Schokoküchleins mit weißer Trüffelfüllung. Einen dieser Küchleins, deren Namen ich mir nie merke, hat die Frau Nuss im März gegessen und mich kosten lassen, seither bin total verrückt danach. Ich sag immer, nachdem man so ein Teil gegessen hat kann man ruhig tot umfallen. Etwas besseres kommt nicht mehr nach.

Einmal darf ich den Schoko-Laden übrigens noch erleben. Dann heißt es jedoch Abschied nehmen. Von 25.7. bis 31.8. ist der Laden nämlich wegen Sommerferien geschlossen. Die beiden Inhaberinnen fahren nach Frankreich, um zu prüfen ob das was sie von Frankreich in den letzten vier Jahren so gehört haben stimmt. Ob das Essen da tatsächlich so gut ist und die Franzosen wirklich so unfreundlich sind wie alle behaupten. Ich werde sie vermissen, speziell in der einen Woche im August. Da werde ich eine ganze Woche in Leipzig sein und jeden Tag vor geschlossenen Toren stehen.

Jeder der jemals nach Leipzig kommt und auch nur ansatzweise Schoko-Liebhaber ist muss den Laden besuchen. Echt jetzt. Kein Scherz. Macht süchtig. www.la-chocolaterie.de

Bilder gibt es leider keine, ich hatte meine Kamera in meinem Leben zu Hause vergessen und mit der Handy-Kamera wollte ich dann nicht herumfuchteln. Ich hätte sowieso keine Hand frei gehabt.

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