Archiv für Juni 2008

Reisen ist anstrengend

Was ist am Reisen eigentlich so anstrengend? Man sitzt doch nur herum. Kann sitzen denn müde machen?

Im Prinzip ist das Schleppen des Reisegepäcks das Anstrengendste. Das bringt mich immer zum Schwitzen. So sehr, dass ich am Ende darüber nachdenke, warum ich mich vorher immer dusche. Es ist sinnlos. Zumindest wenn ich davon ausgehe, dass ich ohne zu duschen genauso stinke wie mit und nicht ärger.

23 Uhr
Wind: 0
Temperatur: 21 Grad

Bern. Ihre nächsten Anschlüsse…

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WAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!! Er ist daaaaaaa! Naja fast.

Der erste Teaser zu Dr. Horribles Sing Along Blog ist im Netz. Und er lässt sich auch in voller Qualität herunterladen.

Seht es euch an. Drop dead gorgeous Felicia, handsome Nathan und awesome Neil Patrick. :o ))

Und all das bringt euch der Joss Whedon Clan. Und San Diego Comic Con. Der Comic Con bei dem ich zwar angemeldet bin, aber aus diversen Gründen nicht sein werde. Waaaaaahhhhhhhhh!!!!!!


Teaser from Dr. Horrible's Sing-Along Blog on Vimeo.

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Time And Relative Dimension In Space

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich ein Doctor Who Addict bin?

Doctor Who the New Series. Erstmals kam ich mit Doctor Who anfang der Achtziger Jahre in Berührung, als ich im Sommer immer für drei Wochen auf Sprachferien in Guildford (nähe London) war. Meine Gastfamilie liebte diese Serie. Zwar schon in Farbe aber furchtbar schlechte Film-Qualität, wackelige Kulissen, aber das zählte alles nicht, Doctor Who war Kult.

Ich erlebte ein paar Folgen mit Tom Baker als The Doctor. Aber da Doctor Who bereits seit 1963 als Serie im Fernsehen lief, war ich natürlich nicht auf dem Laufenden und fand nur schwer einen Faden. Doctor Who die Serie ist also fast genau so alt wie ich.

Ich verlor Doctor Who wieder aus den Augen und 1989 wurde sie zudem nach 26 Jahren von der BBC eingestellt.

Es dauerte 16 Jahre bis Russel T. Davis die Idee hatte Doctor Who wiederzubeleben. Die BBC ließ sich überreden und es gab mehr Budget als je zuvor. Die Episoden wurden 42 Minuten statt der früher üblichen 25 und es wurde nicht gekleckert mit Effekten.

2005 war also das große Jahr in dem Doctor Who in seiner neunten Inkarnation auf die britischen Bildschirme zurückkehrte und es dauerte noch ein paar Monate bis ich die kompette erste Season auf DVD hatte. War das ein Gekreische, als ich die erste Folge mit Billie Piper als Rose Tyler an der Seite des Doctors zu sehen bekam. Rose, die nicht nur mir in den zwei Seasons in denen sie des Doctors Companion spielte ans Herz wuchs. Und was war es für ein Wehgeklage als am Ende des ersten Seasons The Doctor seine zehnte Inkarnation erfuhr und am Ende des zweiten Seasons Rose in einer parallelen Welt, ohne Möglichkeit zur Rückkehr verloren ging.

David Tennant ist heute in der vierten Season nach wie vor The Doctor (und was für einer, in fact, für mich IST er The Doctor). Ich liebe ihn dafür.

Für alle Fans wird der Titel meines Postings kein Geheimnis darstellen. Für alle anderen, seid neugierig und findet es heraus. Es ist nicht schwer.

Ein paar Sachen möchte ich noch anmerken, Doctor Who war immer und ist nach wie vor eine Kinder-Serie und wird in GB Samstag Abend gegen 19 Uhr gezeigt. Doctor Who ist manchmal gruselig, manchmal kriegerisch, jedoch immer überraschend und atemberaubend. David Tennant nennt sich angeblich deshalb Tennant da er Neil Tennant von den Pet Shop Boys sehr verehrt, und auch wenn das nicht stimmen sollte, so macht ihn alleine der Name für mich schon sympathisch. Was mich an der BBC Webpage nervt. Alle aktuellen Videos zu Trailern, Interviews und zu Dr.Who Confidentials sind für nicht UK Residents gesperrt. Eine echte Sauerei.

Der Doctor Who Running Gag noch:

Somebody: Who are you?
The Doctor: I am the Doctor.
Somebody: Doctor – Who?
The Doctor: Exactly!

Und jetzt last but not least, Bad Wolf is back!

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Verliebt, Verlobt, Geschieden oder Wir sollten alle öfter Ding verwenden

Ja geht denn das?

Ich stelle mir die Frage, ob es möglich sei mich in Dinge zu verlieben und ob sich dabei das gleiche Gefühl einstellt wie wenn ich mich in einen Menschen verliebe.

Ich hatte gestern einen Schub und mich in ein Ding verliebt. Ich war erschlagen, ich konnte an nichts anderes mehr denken. Genau so war es jedes Mal wenn ich mich in einen Menschen verliebt hatte. Ich konnte bis zu einer Woche nicht mehr gerade Denken, nachdem ich diesen Menschen gesehen, gesprochen, gefühlt hatte und dann Abschied nehmen musste auf unbestimmte Zeit.

Ich saß gestern also da und meine Gedanken rasten von einer Ecke in die nächste und wieder zurück. Es spannen sich Fäden (vielleicht war ja auch die kleine Spinne daran schuld, die ich am gestrigen morgen im Spiegel in meinen Haaren herumtanzen sah und dann nicht zu fassen bekam), woben sich zu Tagträumen erster Güte bis ich dann Abends endlich nach Hause gehen durfte.

Nicht nach Hause ging es jedoch, sondern zum Einkaufen und ich spürte auf dem Weg da hin die Schmetterlinge im Bauch flattern, die Abendsonne schien mir ins Gesicht, ich dachte nicht daran, dass wir eigentlich bereits Sommerbeginn haben, Zeit war in diesem Moment nicht existent. Das Ding hatte mich voll in seinen Bann gezogen. Das Ding beherrschte mich.

Dann bei Migros, wieder einmal (ja, ich habe den Kassenbon kontrolliert und der junge Mann an der Kasse hat seinen Job gut gemacht), läuft mir eine etwas hektisch wirkende jüngere Frau über den Weg. Sie war sehr verschwitzt, so als ob sie gerade aus dem Gym kam und nun ganz rasch ihre Einkäufe erledigen musste, um schnell nach Hause zu kommen. Sie faszinierte mich. Sie faszinierte mich in meiner Ding-Verliebtheit so sehr, dass auch ich meine Schritte beschleunigte und meine Einkäufe rasch zu einem Ende bringen wollte, nur damit ich an der Kasse noch einen Blick von ihr erhaschen konnte.

Sie war dann an der Kasse neben meiner, mit dem Rücken zu mir. Der Schweiß zeichnete sich am Rücken auf ihrem roten T-Shirt ab und sie trippelte nervös hin und her, da ihre Kassiererin kurz austreten musste und ich an der Nebenkasse dann trotz späterem Eintreffen schneller fertig war als sie. Ich stellte mich dann mit meinem Einkaufswagen so, dass ich sie sehen konnte wie sie ihren großen Migros-Sack packte und sie danach unweigerlich noch einmal an mir vorbeilaufen musste.

Ich blickte sie an, sie blickte mich an.

Dann war sie dahin und ich ging wieder mit Schmetterlingen im Bauch, an mein Ding denkend, in den warmen Sommerabend.

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Kalkstein übernimmt die Weltherrschaft!

Aber nicht solange ich noch am Leben bin.

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist Kalkstein zu entfernen. Egal ob Brauseköpfe oder Wasserhahnsiebe. Ich schraube die Dinger ab und lege sie für ein paar Stunden in reinen Essig ein. Die Kunststoffdichtungen vorher sauber entfernend. Die würden leiden.

Nach einer Nacht mit träumen über neue Propheten und ihren Rosenbüschen freue ich mich die Kalksteinkügelchen im Essig schwimmen zu sehen und spüle die Duschköpfe und Wassersiebe sorgfältig durch. Schraube sie wieder ordentlich ein und hüpfe mit einem Schrei der Verzückung auf, wenn das Wasser wieder ganz ohne Druck und ohne dubiose Fließrichtungen aus dem Wasserhahn und Duschkopf rinnt.

Mit diesem Gefühl starte ich extrem gut in den Sonntag.

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