I need to show you something. Just a tiny something. Watch The Guild. It is my favorite show. It really is.
And Felicia is my favorite actor, well at the moment. Can’t see what’s coming in the future.
The Guild ist eine Online-Serie (webisode) mit Felicia Day in einer der Rollen und sie schreibt die Dinger auch. Die erste Season ist bereits bei der neunten Folge angelangt und es kommen noch mehr. Kürzlich haben sie den YouTube VideoAward 2007 und den Yahoo Video Award 2008 gewonnen. Was ich zudem sehr interessant finde ist ihr Finanzierungskonzept. Es ist im Grunde genau das Gleiche was wir für unsere Der Tod und das Mädchen Comicalben getan haben. Spender finden und die dann bei uns im Comic bei ihnen im Abspann zu erwähnen. Spenden für die erste Season sind mittlerweile nicht mehr möglich, aber bald für die zweite Season von The Guild.
Felicia Day findet ihr übrigens an vielen Stellen im Netz. Sie ist da sehr umtriebig. Twitter, Facebook, MySpace, Muxbox, und was es da noch alles gibt. Auf ihrer Homepage und in ihrem Blog finden sich die entsprechenden Links.
Kann man Motivation kaufen? Mir ist bewusst, es gibt da diese diversen Workshops in denen man sozusagen mit Füßen getreten wird, um einen Motivationsschub ausgelöst zu bekommen. Das meine ich jedoch nicht. Motivation müsste wie alles andere im Laden erhältlich sein. Wenn möglich auch noch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und der Möglichkeit mehrere Geschmacksrichtungen individuell zu mischen und daraus seinen eigenen Geschmack zu kreieren.
Ganz nach dem Motto der Jelly Bellys. Es müsste eigene Kochbücher dafür geben. Internet-Communities in denen man Rezepte austauschen kann. 100 g Arbeitswut + 250 dl Genuss + eine Prise Abenteuer ergibt den ultimativen Workaholic-Kick oder so in der Art.
Es gibt Menschen die haben das offenbar von sich aus drauf. Wobei ich selten glauben kann, dass diese Menschen tatsächlich ihre innere Einstellung leben. Manchmal, wenn man nachfragt, bekommt man dann Antworten wie: Anders würde ich es hier nicht aushalten.
Warum haben so wenige Menschen den Mut nur das zu machen was ihnen besondere Freude bereitet. Der Hauptgrund dafür ist meist das Geld. Vordergründig, denn warum sollte ich nicht unter der Brücke schlafen können und trotzdem das machen können wozu ich Spaß habe. Zum Beispiel mit Grashalmen zu pfeifen oder mit dem Finger Löcher in die matschige Erde bohren.
Natürlich ist das nicht jedermanns Sache und dann gibt es auch noch Menschen die nicht nur für sich selbst, sondern auch noch für andere Wesen Verantwortung übernommen haben. Ich verstehe das schon. Auch mir geht es nicht anders. Ich trage sehr große Verantwortung auf meinen Schultern und diese Verantwortung drückt manchmal ganz schön. Manchmal so arg, dass ich nur noch davonlaufen möchte. Aber, und das habe ich mittlerweile gelernt, vor Verantwortung kann man weder davonlaufen noch sich drücken. Können schon, aber schlussendlich treffen dann immer andere für einen Selbst die Entscheidungen und wenn man kein Spielball dieser Anderen werden möchte, macht man es besser selbst. Verantwortung kann auch durchaus etwas befreiendes sein. Denn wenn man einmal so eine Verantwortung durchgestanden hat, dann kann man stolz auf sich sein. Natürlich nur Stolz, ohne damit zu prahlen. In sich drinnen Stolz. Und das zaubert dann möglicherweise wieder dieses Lächeln auf die Lippen. Dieses gewisse, das uns glücklich macht und diese Motivation erzeugt die einen dann nicht beim nächsten Einkauf im Laden fehlt.
I am lost in the woods. But there is some light in the distance. Arrrghhh. Sun.
Ok, tut mir leid, aber ich habe mich gerade für eine Stunde im Netz verloren. Da ist diese total verrückte Felicia, die nicht nur total verrückt ist, im positven Sinn (muss man ja heutzutage immer dazusagen ;oP ), sondern auch ein Internet-Addict ist. Ich selbst stand Dingen wie MySpace (die Schmuddelecke des Internets) oder Facebook (die Saubermannecke des Internets) oder Twitter (Twitter ist cool, speziell wenn man übers Handy alle 5 Minuten berichtet was man gerade macht, dann kommt man eigentlich zu nichts anderem mehr als zu berichten was man gerade macht) oder Friendfeed (hab ich erst heute entdeckt, weiß aber noch nicht ganz was ich damit anfangen soll, ich habe ja keine Freunde) reserviert gegenüber. Aber warum bloß. Ist doch egal. Jeder kann jedem folgen, jeden verfolgen, hey warum nicht. Die beste Verteidigung ist alles offenlegen. Schamlos alles. Naja, fast schamlos alles, ich bin ja nicht Charlotte. Jede redet ja über sie, obwohl fast jede das Buch nur zur Hälfte gelesen hat (gerade heute bei Sasa von Thomas gelesen).
So jetzt aber wieder was Vernünftiges machen. Koffer packen und noch Belege sortieren. Morgen um 12 geht es schon wieder los nach Bern und ich kann euch ja dann von unterwegs über Twitter berichten wo ich bin und was ich gerade erlebe. Wobei ich gerade eben noch nicht weiß wie das geht und das auch sicher nicht bis morgen in mein Blog integriert bekomme. Das müsst ihr euch dann bei Twitter direkt ansehen.
Ach ja, ihr vermisst Links? Mit Links ist das ja nur der halbe Spaß. Sucht mich und The Guild. One Mississippi, two Mississippi, three Mississippi,… ;o)
Heute Früh hatte ich kurz vor dem Augenaufschlagen seit sehr, sehr langer Zeit wieder einmal dieses Gefühl des “Wo bin ich?”. Ich dachte dann noch in meiner Routine “Ich bin in Bern. Arbeit steht an. Ich habe wieder zu lange geschlafen. *bäähh*”. Dann die Augen auf und aus meinem geliebten Leipziger Wohlfühlbett in einen geliebten Leipziger Sonnentag geblickt. Aufatmend. Lächelnd. Kuschelig. Glücklich. )
Ja, so ist das hier in Leipzig in meinem Reich. Ich bin zwar grundsätzlich nicht reich, eher arm wie eine Kirchenmaus (warum nochmal sind Kirchenmäuse arm?), aber hier bin ich reich, reich an Glückseligkeit.
Ich frage mich, warum mein Schicksal für mich so einen wunderbaren Wohlfühlort auserkoren hat, ich aber immer nur wenige Tage im Monat hier sein kann, denn es gibt hier leider keine Arbeit für mich.
Als Verlegerin ist es im Prinzip ja egal wo ich arbeite, deshalb auch der Standort Leipzig für meinen Verlag, aber als haupt- und freiberufliche Programmiererin auf Großrechenanlagen (egal ob IBM oder Unisys, wobei schon lieber IBM) für Versicherungen und Banken ist es unmöglich hier in Leipzig oder Umgebung etwas adäquates zu bekommen. Deshalb auch immer meine Fluchten nach Bern, Düsseldorf oder, schon länger her, Wien.
Falls da übrigens jemand draußen ist und etwas gutbezahltes und spannendes für mich hat, mein Profil findet ihr auf Gulp. Das musste ich mal loswerden.
Wir schalten jetzt zurück zum sonnigen Leipzigtag und ich gehe wieder genießen. ))
Dieses Wochenende ist Wien ein wenig wärmer. Ich habe mich, nach ein paar mühsamen Tagen und meiner letzten Wienreise vor zwei Wochen, wieder erfangen und fühle mich im Grunde meines Herzens wohl. Ich bin zwar etwas hibbelig, aber das liegt wohl an den vielen Vitamin B12 spritzen und den Ferritin-Infusionen die ich derzeit bekomme. Die putschen mich. (Ich verwende heute so lustige Worte…erfangen, putschen…). Es fehlt an allen Ecken und Enden sagt meine Ärztin. Und ich bin schon auf Du und Du mit der Nadel (Vitamin D3 hab ich auch noch bekommen).
Morgen Abend (diese Ambivalenz *fg*) muss ich jedenfalls wieder in ein Flugzeug steigen das mich zurück in die Schweiz bringt. In eine dann kalte Schweiz. Aber das wird schon. Der Frühling muss doch jetzt bald auch da nachhaltig kommen.
Ach ja, ich habe jetzt einen neuen Reisepass und damit wieder zehn Jahre Ruhe.