30. März 2008 um 22:52
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Abgelegt unter Comics, Lesespaß, Zu süss
Es gibt einen neuen Webcomic für das deutschsprachige Publikum. Und Schuld daran ist nur Nina. ;o) Sie hat mich Mitte letzter Woche darauf aufmerksam gemacht, dass Karl Kerschl sich für seinen englischsprachigen Webcomic The Abominable Charles Christopher gerne deutsche und französische Übersetzungen wünschen würde. Und da sowohl ihr als auch mir dieser Webcomic sehr gut gefällt, habe ich kurzerhand Karl gefragt ob er damit einverstanden wäre, wenn wir seinen Webcomic ins Deutsche übersetzen.

Er war einverstanden, so sehr sogar, dass ich mich noch in der Nacht hinsetzte und alles notwendige in die Wege leitete. Und heute, nur fünf Tage nach diesem denkwürdigen Abend sind die ersten Folgen auch schon online.
Anfangs zweimal wöchentlich (Sonntag und Mittwoch) später, wenn wir mit Karls Veröffentlichungen gleichgezogen haben, nur noch einmal wöchentlich (Mittwoch) wird es einen neuen Strip geben. Für den Anfang gibt es gleich zwei Strips, damit der Einstieg leichter fällt.
Der Abscheuliche Charles Christopher
Und wer jetzt die Frage auf den Lippen hat: Warum Abscheulich? Den muss ich vertrösten. Ihr werdet es genau wie wir eines schönen Tages herausfinden. ;o)
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30. März 2008 um 22:04
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Abgelegt unter Comics, Drama
Ich muss schon sagen, dass Frau Else (29.3.2008 19:36) mich manchmal in Erinnerungen verfallen lässt. Nach ihrem Schneckenbeitrag musste ich an mein Schnecketrauma zurückdenken. Mittlerweile habe ich es überwunden und ich war auch nicht so jung wie Frau Else, aber wunderliche Triebe hat es schon erzeugt.
Ich war mit einer Freundin in Thailand und wir waren da immer sehr spät noch unterwegs, da man auch um Mitternacht noch heimlich in das Swimmingpool steigen konnte. Es war aber eben schon ziemlich dunkel um Mitternacht, kann man sich denken. Eines Abends gehe ich in meinen FlipFlops wieder einmal den mitternächtlichen Weg zum Swimmingpool und plötzlich macht es eben dieses unheimliche Kraackxxx und da lag sie. Frisch zertreten die Schnecke. Ich war am Boden zerstört. Meine Freundin schrie leise auf und meinte, nein, die hab ich vorhin aus dem Gras gerettet, damit keiner drauf steigt. Na mein am Boden zerstört verlagerte sich darauf in den Keller, kann man sich auch denken. Wie viele Karma Punkte da wohl verloren gegangen sind.
Mein Trauma war jedenfalls so groß, dass ich noch in der Nacht anfing meinen ersten Schneckencomic zu zeichnen. Wer weiß wie schlecht ich zeichne und wie mühsam das für mich ist, der kann sich da psychologisch einiges zusammenreimen, damals hat das dann wohl auch mit der Weitsichtigkeit angefangen. Verfolgt mich bis heute und wird schlimmer.
Die Comics waren immer so 4 Bilder Strips und der Text war auf Englisch. Ich wollte, dass die Thailänder auch lachen können. Wobei es egal ist was du denen zeigst oder nicht zeigst, die lachen eh immer. Mein Glück, deren Pech.
Ich habe von diesen Dingern sicher an die zehn Stück gemacht und noch ganz viele im Kopf, allerdings scheiterte es dann wirklich am Zeichentalent oder Untalent. Ich weiß wie groß der Fluch für manche ist zeichnen zu können, denn es ist nicht so leicht wie schreiben zu können, aber trotzdem wünschte ich mir manchmal mehr zeichnerische Möglichkeiten zu haben.
Mein Schneck war übrigens eine Nacktschnecke mit geborgtem Haus. Das lag daran, dass ich die englische Übersetzung für Schnecke mangels Wörterbuch als Slug angenommen habe. Slug ist aber die Nacktschnecke. Die mit Haus die ich zertreten hatte, war eine Snail. Da die Geschichte dann auch noch ganz stark mit dem Namen spielte musst das Haus eben auch irgendwie erklärt werden. War dann auch plausibel. Vielleicht zeige ich euch ja mal ein paar von diesen Strips und erkläre die Personen, nein, Tiere dazu. Fürchtet euch schon heute vor diesem Tag. Danach zeige ich euch noch meine Augencomics. *hehe*
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26. März 2008 um 08:22
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Abgelegt unter Heiter bis wolkig, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel, Wien
Manchmal gewinne ich mittlerweile den Eindruck, dass ich nur noch nach Wien fahre um meine masochistische Ader ausleben zu können. Fegefeuer, Hölle, … gibt es noch andere Namen dafür? Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich kreide das nicht Wien an, es ist ein Problem mit meiner selbst. Wien an sich ist schon eine schrecklich nett morbide Stadt. Wien hat Ecken und Kanten. In Wien merkt man, dass man mit jeder Minute ein bisschen mehr stirbt.
Touristen fühlen das selten, denen wird mit all den Sehenswürdigkeiten dermaßen der Kopf vollgedröhnt, dass sie auf der feinen Ebene der Gefühle nicht spüren. Sie würden es spüren, wenn sie länger hier wären, aber das sind sie selten.
Diesmal war es ein Pflichtbesuch. Mein Reisepass ist abgelaufen und ich musste einen neuen beantragen. Den bekomme ich leider nicht zugeschickt, da ich den alten ja trotz Ablauf noch brauchte. Sonst würde man mich ja nie und nimmer in die Schweiz einreisen lassen. Deshalb muss ich übernächstes Wochenende noch einmal nach Wien. Außer Plan. Dafür werde ich danach erstmal längere Zeit Wien fern bleiben. Es tut mir leid für all die mir liebsten Menschen da. Davon gibt es ja doch ein paar. Ich vermisse euch sehr.
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17. März 2008 um 10:39
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Abgelegt unter Leipzig, Lesespaß
Ich wollte noch anbringen, dass man seit letztem Jahr Auszüge aus der Jahresanthologie des DLL (Deutsches Literaturinstitut Leipzig) auch als Hörbuch gelesen bekommen kann. Extra für all jene die sich die Tippgemeinschaft nicht kaufen wollen, aber trotzdem einmal hören wollen wovon ich immer spreche.
Die Texte werden nicht von den AutorInnen selbst gelesen, was manchmal gut und manchmal schlecht ist. Diana Feuerbach hat letztes Jahr sogar vor der Lesung gesagt, dass sie ganz bewusst einen anderen Text als jenen der Tippgemeinschaft 2007 liest, da sie sich scheut mit ihrem im Hörbuch toll gelesenen Text zu konkurrieren. Meine Meinung war dann nach der Lesung, dass ich ihre Scheu nicht ganz verstehe, denn Diana Feuerbach hat so gut gelesen, dass ich während ihrer ganzen Geschichte wie in Trance nur noch ihre Stimme wahrgenommen habe. Das war ein Erlebnis der besonderen Art und ich würde vieles geben sie noch einmal Lesen zu hören.
So hier nun aber die Links zu den Hörbüchern Tippgemeinschaft 2007 und Tippgemeinschaft ’08.
Bei der TG ’08 findet man übrigens auch den Text von Bettina Knoth von dem ich in einem meiner vorherigen Einträge sprach. An dieser Stelle auch ein herzliches „Hallo Bettina“ ;o), ganz in der Tradition eines Mark Kermode und Simon Mayo. Und natürlich auch ein „Hallo Kai Gero Lenke“.
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16. März 2008 um 22:29
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Abgelegt unter Comics, Leipzig, Lesespaß
Wahnsinn.
Heute war sicher wieder die Hölle los auf der Buchmesse. Verratene, verkaufte und geknebelte quasi-Bohème-Literaten saßen sicher wieder in ihren viel zu engen Pappkartons (die die ich meine wissen schon wen ich meine) und die restliche Menschheit suchte Schutz vor der Kälte des Alltags, obwohl sie sich dazu erst dem Regen und Wind aussetzen mussten.
Ich habe heute um 10 Uhr das erste Auge geöffnet, habe dem prasselnden Regen gelauscht, mir ein ausgiebiges Frühstück bereitet und bin anschließend bis 18 Uhr wieder im kuscheligen Bett verschwunden.
Ich bewundere euch da draußen an der Bücher-Front, ihr seid tapfer. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
Aber erst, Freunde, kommt der Comic-Salon in Erlangen von 22.5. – 25.5.2008 (die zum ersten Mal stattfindende Litera in Linz/Österreich Ende April lasse ich kalt lächelnd aus).
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