Archiv für Februar 2008

Ohne Worte

Heute war eine der Schlagzeilen in einer der wie Pilze aus dem Boden wuchernden hiesigen Gratiszeitungen:

Python verschlang nach Katze auch den Hund

Und der Zweittitel dazu:

Vater ist nun besorgt um seine kleinen Kinder

Die Schlange hat übrigens vor der Katze schon das Meerschweinchen verschlungen und hat sich auch durch nach ihr geworfener Stühle nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Wozu hält der sich einen Python, wenn der alles frisst was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Jetzt macht er sich jedenfalls sorgen, dass die Schlange durch die Röhren der Klimaanlage ins Haus eindringen könnte und auch die Blachen vertilgt.

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EU-Flugsicherheitsvorschriften und neue Handgepäcksregelung II

Ihr solltet gar nicht für möglich halten wie viele Menschen tagtäglich nach Flugsicherheitsvorschriften und neue Handgepäcksregelung suchen und dabei auf meiner Seite landen. Mein Score diesbezüglich scheint schon sehr hoch zu sein. Dabei finden die Leute nicht wirklich viele Informationen dazu.

Deshalb hier für alle leidgeplagten ein paar Tipps.

Die beste Information dazu findet man auf den Flughafen-Homepages selbst. Da ist üblicherweise gleich auf der Hauptseite ein deutlich sichtbarer Link zu den aktuelle Sicherheitsbestimmungen und den EU-Flugsicherheitsvorschriften für Handgepäck. Hier geht es zum Beispiel nach Zürich, gleich mehrsprachig.

In aller Kürze kann ich es aber auch erklären.

Alle Flüssigkeiten und Cremen die in einem mehr als 100 ml fassendem Gefäß ihre Heimat fanden, sind im Handgepäck VERBOTEN. Zumindest alle die man vorher durch die Sicherheitskontrolle bringen muss. Und es gibt fallweise Ausnahmen bezüglich Duty-Free-Produkten. Aber das bitte selbst nachzulesen.

Es nützt übrigens auch nicht zu argumentieren, dass in einem 500 ml Gefäß ja nur noch schlappe 50 ml drinnen seien oder das Gefäß ja nur deshalb mehr als 100 ml fasst, weil da ja noch Treibgas enthalten ist und das ja gar nicht zum Inhalt gehört und gesondert zu betrachten ist. Leere Gefäße dürfen übrigens uneingeschränkt mitgenommen werden. Wer also nicht auf sein Dosenpfand von 25 Cent in Deutschland verzichten möchte, kann die leere Dose oder Flasche ja mit in den Urlaub nehmen und dann auch wieder nach Hause.

Bedenkt auch, dass Wimperntusche, Lippenstifte, auch Lippenbalsam in Stickform zu der Kategorie Cremen zählt, auch wenn sie fest sind. Das haben Cremen oft so an sich, auch mal fest zu sein. Auch Nutella gehört da dazu oder Mon Chéri.

Der flüssige Inhalt der Harnblase und die sonstigen Körpersäfte dürfen übrigens ohne weiteres mitgenommen werden.

Ach ja, die Gefäße bis 100 ml Inhalt müssen bei der Sicherheitskontrolle gesondert vorgewiesen werden. Und es dürfen nicht mehr Gefäße sein, als in einem 1 Liter fassenden, durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastiksack platz finden. Diese Plastikbeutel gibt es auf den Flughäfen. In Zürich und Wien sind die gratis zu bekommen, auf deutschen Flughäfen ist man schon weiter, da gibt es Automaten und man benötigt einen Euro und bekommt dafür gleich 2 (in Worten zwei) Plastiksäcke. In ihrem Lieblingsdrogeriemarkt bekommen sie dafür sicher eine ganze Packung. Die Deutschen sind eben geschäftstüchtig. Die Schweizer und Österreicher eher nicht. Aber die Schweizer und Österreicher bringen ihr Geld ja auch nicht nach Liechtenstein. Da muss Deutschland dann natürlich etwas gegensteuern. *hehe* Der war schlecht.

Wer noch fragen hat die die Dokumente in obigem Zürich-Link nicht beantworten darf mich auch fragen, ich gebe mein Halbwissen gerne weiter.

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Österreich und die Geschichte

Mir spukte eben etwas durch den Kopf.

Wie kommt es eigentlich, dass man Österreich (und Österreichern) im Grunde seines Herzen nicht böse sein kann. Egal was dieses Land oder seine Herrscher, in seiner doch schon sehr lange zurückreichenden Geschichte, auch angestellt und welcherart Menschen dieses Land auch hervorgebracht hat. Niemand ist Österreich gram.

Wohingegen, wenn einer in die Welt spaziert und von sich preisgibt Deutscher zu sein, er doch immer, zumindest mit Argwohn beäugt wird. Wenn mir aber jemand zum Beispiel in der Welt begegnet und er erkennt, dass meine Muttersprache Deutsch ist, wird sofort nachgefragt, German?, wenn ich dann erwidere, No, I am from Austria., hört man erst das Steinplumpsen und dann ziehen die Mundwinkel hoch und man ist einer von ihnen.

Das Witzige daran ist ja, dass das in allen Nationen gleich funktioniert, außer in Deutschland. In Deutschland kann dir das höchstens in einem Landesteil passieren in dem sich die dortige Deutschkolonie bereits in der Minderheit befindet und man froh ist sich wenigsten in Deutsch unterhalten zu können, aber sonst wirst du ja schon am Sprachklang als nicht Deutscher oder im besten Fall als Bayer (was ja für den Norddeutschen, Norddeutsch ist übrigens alles was nördlich von Bayern liegt, dasselbe ist) enttarnt und man beginnt über dich im günstigsten Falle bedauernd zu lächeln.

(Ach ja, eine positive Ausnahme gibt es noch zusätzlich und das hat jetzt nichts mit dem Ausländeranteil zu tun. Ihr wisst schon, Leipzig. Dies nur angemerkt, falls es jemand vergessen haben sollte.)

Ich auf der anderen Seite, bin jedoch meist peinlich berührt, wenn ich im Ausland verweilend anderen Österreichern begegne. Ich verstecke mich dann gerne hinter dem Deckmantel Deutschland oder überhaupt. Zumal ein Ösi sowieso nicht erkennt, wenn ich nicht will, dass ich einer der ihren bin.

Warum also, frage ich euch, haben die Österreicher überall einen Stein im Brett?

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Leipzig und die Buchmesse

Es geht schon wieder los. Die Buchmesse in Leipzig ruft und wer mich kennt, der weiß, dass ich dort nie ausstelle. Nicht, dass ich da nicht ausstellen möchte, aber es gibt da immer so viel zu sehen, so viel zu tun und ich wäre wahrscheinlich keine einzige Minute am Stand und nach den vier (eigentlich fünf) Tagen nicht mehr in der Lage auf meinen eigenen Beinen zu stehen.

Für mich ist die Leipziger Buchmesse immer die Chance der Comicwelt ade zu sagen und mich meiner eigentlichen Leidenschaft zuzuwenden. Der Literatur. Das mache ich da immer ausgiebigst, besuche Lesungen auf der Messe, besuche Teile des Fachprogramms (als Verleger sollte man ja immer auf dem Laufenden sein) und besuche die Abendveranstaltungen die mir immer besonders das Gefühl geben eine Zerrissene zu sein, nicht wegen der Comic/Literatur Sache, nein, einzig wegen der prekären Terminsituation. Da will man natürlich nichts vermissen und doch lässt es sich kaum vermeiden.

Da ist einmal der Mittwoch Abend, der geht noch, denn da ist wenig los und da kann man sich noch entspannen bei Charlotte Roche, aber am Donnerstag geht es schon los. Da findet in der Moritzbastei die Lange Leipziger Lesenacht statt, nebenbei findet bei Horns Erben eine Lesung einiger DLL-Studenten statt, zudem ist gleichzeitig in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung auch noch eine Lesung von EDIT. Wie soll ich das machen!!!

Und dann am Samstag ebenso, da ist immer die Release-Party der Tippgemeinschaft mit Lesung im DLL, gleichzeitig findet aber auch das SPUTNIK LitPop im Rathaus statt. Wieder diese Entscheidung.

Einzig am Freitag ist es derzeit noch entspannt, da wird erst in der Baumwollspinnerei gelesen und danach findet im Felsenkeller die Party der Jungen Verlage statt. Da habe ich derzeit noch keine Gegenveranstaltung gesichtet, aber ich bin das Programm ja noch lange nicht durch.

Zum Glück ist es noch knapp ein Monat hin, damit kann ich mein timing eventuell besser ausarbeiten. Ich will dann doch nichts versäumen, aber das habe ich ja schon gesagt.

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