12. Dezember 2007 um 10:27
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Abgelegt unter Gesprächsminiaturen, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel
Heute habe ich ein Essay von Miriam Meckel in der Zeit gelesen und kam zu der Erkenntnis, dass ich auch öfter mal abschalten sollte. Nicht, um die Flut mich erreichender E-Mails zu unterbinden, sondern um die Flut von mir geschriebener E-Mails einzudämmen. Ich bin ja auch so eine Aufmerksamkeitsheischerin. Dabei kann ich schon auch ganz gut mit mir alleine zurecht kommen. Die Sucht permanent online sein zu wollen ist allerdings schon sehr präsent in meinem Leben. Ich erkenne das dann auch oft daran, dass ich mir wünsche für eine Woche ohne jegliche Kommunikationsmöglichkeit in Urlaub zu fahren und simpel am Strand sitzend auf das weite Meer zu blicken.
Wozu aber wegfahren um das erreichen zu können? Eigentlich kann ich das doch auch zu Hause. Ich kann ja auch imaginär am Strand sitzen und aufs Meer hinaus blicken. Dabei ist dann aber die Versuchung sehr groß doch den Computer einzuschalten, das Handy zur Hand zu nehmen oder den Hörer des Festnetztelefons (wie altertümlich) abzuheben und eine vertraute Nummer zu wählen. Nennt man das dann schon Sucht? Ich weiß nicht, ob ich nach einer Woche Internetabstinenz zu zittern beginnen würde, ganz sicher würde ich als Ersatzhandlung mein Moleskine zur Hand nehmen und wie früher vollschmieren, aber ist das so sicher? Würde ich nicht eher einfach nur da liegen und sabbernd an die Wand starren? Ich müsste es mal ausprobieren. Wenn es nicht so schwer wäre den Anfang zu machen.
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12. Dezember 2007 um 10:06
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Abgelegt unter Bern, Drama, Leipzig, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel
Ich vergaß über all meine anderen Probleme über den weiteren Verlauf der PowerBook Probleme zu berichtet.
Ich habe mir in der Not eine externe Tastatur gekauft und mit meiner Mighty Mouse die ich schon besaß kann ich jetzt zumindest wieder ohne verlorene Buchstaben und ausgefallenes TrackPad arbeiten. Die einzigen verlorenen Buchstaben die ich derzeit habe sind jene deutschen Buchstaben der externen Tastatur die auf dem Schweizer Layout nicht vorhanden sind. Aber dem kann ich beikommen, ich weiß ja zum Glück wo die Buchstaben versteckt sind.
Mittlerweile habe ich mir jedenfalls aus Leipzig ein Set kleiner Schraubendreher mitgenommen und versuche gerade meine Angst zu überwinden das Ding mal aufzuschrauben und nachzusehen, ob man sieht woran es liegen könnte. Ich bin ja immer noch der guten Hoffnung, dass es sich entweder um eine lockere Schraube handelt die irgendwo ungünstig zu liegen kam oder aber ein gelockertes Kabel. Der Mann bei Apple hier in Bern hat aber gemeint, es kann auch sein, dass das Motherboard gebrochen ist. Das hat mich dann wieder etwas gebrochen. Denn ein gebrochenes Motherboard will ich gar nicht. Auch deshalb will ich vorher nachsehen. Denn was ist, wenn die sagen, das war ein gebrochenes Motherboard und ich muss viel Geld zahlen, dabei war nur ne Schraube locker? Immer dieses… wie nennt man das? Misstrauen. Genau. Diese Welt braucht mehr Ehrlichkeit.
Es kam übrigens letztens in Leipzig noch ein neuer PowerBook-Failure dazu. Meine am linken USB-Port angeschlossene Zeitmaschine hat immer wieder dazu geführt, dass das Book sich in die Pause verabschiedete. Das kann auch daran gelegen haben, dass ich in Leipzig mit meiner externen BlueTooth Tastatur und Mouse gearbeitet habe, denn zurück in Bern funktioniert auch die Zeitmaschine wieder ohne ihn dadurch in Stasis zu versetzen.
Jedenfalls ist das Einschalten des PowerBooks derzeit immer ein Glücksspiel. Denn der Einschaltknopf funktioniert auch immer erst nach ein paar Rüttlern. Bis jetzt hatte ich aber immer Glück bei dem Spiel. ;o) Haltet mir die Daumen.
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6. Dezember 2007 um 23:45
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Abgelegt unter Abschie-D-nehmen, Drama, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel
Warum gibt es so viele Frau Tascherls auf der Welt? Ich muss jetzt einmal Werbung für ein Konkurrenzprodukt machen, denn wer Mahler noch nicht gelesen hat, der sollte es schleunigst nachholen. Er alleine ist es, der mich in dieser Welt nicht gänzlich verzweifeln lässt. Seien es Geschichten über seine Beamtin am Finanzamt oder seiner nunmehr schon länger Ex-Steuerberaterin der Frau Tascherl.
Ich kämpfe ja gerade mit meiner Frau Tascherl 2. Sie ist nicht ganz so arg wie Mahlers Frau Tascherl (sie hat keine Tochter die Zahnschmerzen haben kann), aber sie bereitet meinem Magen unendliche Schmerzen. Nicht nur, dass sie alles verschleppt und immer nur am letzten Drücker macht, obwohl sie es mir schon vor Monaten versprochen hat gleich zu erledigen, nein, sie arbeitet auch noch ungenau. So ungenau, dass selbst der Steuerprüfer keine Möglichkeit hat nicht da drüber zu stolpern. Damals habe ich sie noch gefragt warum ich plötzlich so viel Geld zurückbekomme, da meinte sie das ist schon alles in Ordnung so. Ich habe mich gefreut und natürlich habe ich das Geld nicht für die jetzige Nachzahlung gespart.
Aber solche Nachzahlungen schaffe ich ja mit Links, das geht aus der Portokasse. Läppisch.
Dann sind da natürlich wie ich erwartet habe Verzugszinsen enthalten. Sehr hohe Verzugszinsen, da ja auch die Nachzahlung sehr hoch ist. Und die Frau Tascherl hat mir in x Telefongesprächen immer wieder versichert, dass das eh nicht so viel wird. Da ist ja nur die Umsatzsteuer nachzuzahlen. Die Einkommensteuer und die Gewerbesteuer hat sie immer unterschlagen. Beim letzten Gespräch meinte sie ob ich denn schon den Bescheid bekommen habe, ich verneine das, denn es kam bei mir nichts an. Heute habe ich es dann per Fax erhalten. Und bin aus den Latschen gekippt. Nicht nur, dass die Zahlungsfrist bereits seit drei Wochen überschritten ist und ich wahrscheinlich noch mehr Verzugszinsen aufgebrummt bekomme, ist die Nachzahlung auch noch weit über den Erwartungen die mir ihre Aussagen suggerierten.
Ja, und die Verzugszinsen. Der Fehler lag eindeutig in ihrem Bereich, da sie eine Rechnung vergessen hat. Ich bin gewohnt, dass ein Steuerberater der etwas auf sich hält dann auch sagt, es tut mir leid, das war mein Fehler, die Verzugszinsen übernimmt meine Versicherung. Nein, ganz im Gegenteil. Sie sagt gar nichts und tut so als sei das ganz alleine mein Problem. Und sie sagt dann noch, na es ist eh nichts passiert, zahlen hätten sie die Steuern ja so und so müssen. Hä? Klar hätte ich die Steuern so und so zahlen müssen, aber damals habe ich das Geld gehabt, heute habe ich es nicht mehr. Und diese Aussage hat sie mir x-Mal wiederholt. Aber mit mir nicht Frau Tascherl 2. Ich suche mir jetzt eine Steuerberaterin die ausnahmsweise keine Frau Tascherl ist, sondern auch noch Rechtsanwältin obendrein.
Oooooommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm….
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1. Dezember 2007 um 09:46
· © tibits
Abgelegt unter Drama, Remember: Das Leben ist nur ein Spiel
wenn hier -etzt was fehlt -üsst ihr interpolieren. -ein powerbook hat seit einiger zeit die -acke, dass es nicht -ehr so -ag wie ich will. -it -ede- einschalten f-nktioniert was anderes nicht. -edes-al i- bereich tastat-r.
wow das wird eine hera-sforder-ng für e-ch.
egal ob trackpad, einzelne b-chstaben oder zahlen, capslock, shift-taste, schlafschalter bei- z-klappen. es ist w-nderlich.
dann schüttelt -an ihn -nd es geht wieder was oder oder a-ch nicht.
er dürfte -al bei einer reise einen schlag abbeko–en haben [er hat a-ch eine delle i- rechten eck bei- dvd-la-fwerk] -nd da ist entweder etwas gebrochen -nd k-gelt da drinnen her– oder aber es hat sich etwas gelockert.
ich könnte ihn natürlich selber a-fschra-ben, aber ich tra- -ich nicht.
ich werde weiter berichten. -öglicherweise aber erst in einiger zeit.
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