Kuchenteig

Nicht Benny & Joon, nicht Tom & Jerry, nein, Ben & Jerry‘s!

Heute gab es Ben & Jerry‘s Eis.

Und zwar Cookie Dough. Jetzt sollte man bei dieser Bezeichnung annehmen, dass da Kuchenteig drinnen ist.
Und tatsächlich da sind Chocolate Chip Kuchenteigstückchen drinnen. Und wer jetzt noch glaubt, dass der Kuchenteig schon gebacken und dann zerkrümelt wurde (da gibt es übrigens noch einen anderen Hersteller der das auch im Programm hat) der hat sich geirrt. Ben & Jerry'sDie Kuchenteigstückchen sind ROHE Kuchenteigkügelchen. Die Bauchschmerzen anschließend waren zum Aushalten und das Geschmackserlebnis allemal Wert.

Es ist übrigens nicht nur für mich ein Renner (zumindest auf die Toilette), sondern offenbar ganz allgemein wie man in der Hitliste unschwer erkennen kann.

8 Kommentare »

  1. Wolfdietrich sagte,

    4. Juli 2007 @ 08:30

    Roher Teig? Bauchschmerzen? Das passt zusammen?

  2. tibits sagte,

    4. Juli 2007 @ 08:40

    Keine Ahnung. Vielleicht waren die Bauchschmerzen auch nur vom kalten Eis. Allerdings hat mir meine Mutter als Kind verboten rohen Kuchenteig zu naschen. Immer mit den Worten, dass man Mehl und Eier nicht ungekocht essen darf, da man davon Bauchschmerzen bekommt. Ich lege das heutzutage ja unter Urban-Legend ab, zumindest die Rohe-Mehl-Sache. Aber ich kann mich als Kind auch erinnern, dass meine Mutter einmal eine fette, schwarze Made (ich weiß bis heute nicht was das wirklich war) aus dem Mehl gesiebt hat. Also für damalige Verhältnisse (so kurz nach dem ersten Weltkrieg ;o)) war das wohl schon gefährlich rohes Mehl zu essen. Ich werde mir morgen gleich noch so ein Eis kaufen und die Bauchschmerztheorie samt Madensuche ein weiteres Mal überprüfen. Nur durch schmerzhafte empirische Tests kann man die Forschung auf dieser Welt weiterbringen. Ich bin ja soooo selbstlos. ;o)

  3. Albert sagte,

    4. Juli 2007 @ 09:59

    Igitt, wie kann man nur :-)
    Der Himmel allein weiß, was da drin ist…

    Speiseeis macht man selber. Geht ganz einfach, zB. Mango-Eis: 2 reife Mangofrüchte schälen, Fruchtfleisch um den Kern herum abschneiden (oder eine abgetropfte Dose Mangoschnitze) im Mixer pürieren, Zucker nach Belieben dazu, einen Becher Doppelrahm / Crème de Gruyères (z.B. von der Migros) dazugeben, weitermixen, in passende Gefäße füllen und ab in den Tiefkühler. Dank des Fruchtfleischs, das wie ein Emulgator wirkt, kristallisiert das Eis nicht aus.

    Gruß
    Albert

  4. tibits sagte,

    4. Juli 2007 @ 10:10

    Ja wer weiß, was da alles drinnen ist. Igitt. Aber sterben müssen wir doch alle einmal. Und warum soll ich mir dann die Freuden des Lebens vergällen, alleine aus Angst vor den Nachteilen desselben. Aber ich werde mal das Mangoeis ausprobieren.

    Ben & Jerry’s hat jetzt sogar ein FairTrade-Eis. Da kann man sogar mit gutem Gewissen das furchtbare Zeugs in diesem Eis essen. ;)

  5. Anni sagte,

    4. Juli 2007 @ 13:03

    Von rohem Teig kriegt man keine Bauchschmerzen (jahrelange Selbstversuche bestätigen das) außer man ist Magen-Darm-technisch sehr empfindlich. Was jedoch diese Warnung sinnvoll macht, sind z.B. Salmonellen in den Eiern bzw. irgendwelches Getier im Mehl (Mehlwürmer, Motten was auch immer). Da diese beiden Probleme hauptsächlich durch (zu) lange und falsche Aufbewahrung entstehen war das früher sicher eine vernünftige Warnung (zu diesen Zeiten sollte man wohl sowieso nichts roh essen). Heute aber wo Eier als auch Mehl frisch sind / sein sollten, kann man ruhig auch vom rohen Teig naschen. Nur nicht zuviel sonst wird ja der Kuchen nix mehr *g* (was die Warnung auch für heutige Mütter interessant macht, sonst verputzen die Kinder den Kuchen bevor er gebacken ist).

  6. Albert sagte,

    4. Juli 2007 @ 13:09

    Speiseeis
    “Bei der heute überwiegenden industriellen Produktion werden Hilfsstoffe wie Bindemittel, Emulgatoren, Stabilisatoren sowie Aroma- und Farbstoffe zugesetzt.”

    Einverstanden, wir alle müssen einmal sterben. Aber bis es soweit ist, möchte ich gerne mein Essen ohne (bewilligte) Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker genießen. Eine Frage der persönlichen Präferenz, wo man seine Freude des Lebens findet. Ob nun die Marketingabteilung des Junk-Food-Herstellers sich nun für oder gegen FairTrade entschieden hat, ist dann nicht mehr so wichtig…

  7. Lu sagte,

    5. Juli 2007 @ 09:24

    wir hatten letzte woche in unserem haushalt den direkten vergleich, ich, mit meinem frisch geschossenen 500 ml becher häagen dazs, der mann mit gleichgroßem topf ben und jerrys, und ich, ich hab natürlich in beiden pötten meinen löffel gehabt, und ben und jerrys ist VIEL zu süß und schmeckt viel zu sehr nach zucker und nicht mehr.
    gestern dann das desaster. die tür des gefrierschranks stand für über drei stunden leicht offen, somit mussten sämtliche garnelen und eben das b&j eis dran glauben. die garnelen waren super, das eis fand nach drei löffeln keinen freiwilligen abnehmer mehr, obwohl die konsistenz der knaller war.

    und ich werde nie verstehen, warum dort rohe kekse reinkommen. muss man eis backen, vielleicht?

  8. tibits sagte,

    5. Juli 2007 @ 09:39

    Die Frau Lu ist mir immer einen Schritt und eine Größe voraus. Den großen B&J Becher hab ich mir verkniffen. Ich habe natürlich nicht den Vergleich, aber du hast Recht, eigentlich waren nur die Kuchenstücke das Interessante, das Eis war sehr süß und langweilig. B&J hat ja noch auf den Bechern stehen, dass die Konsistenz des Eises etwas fester sei, weil weniger Luft drinnen ist oder so. Ich kann mich nicht mehr erinnern, der Becher ist schon im Müll. Jedoch selbst dem bist du mit dem offenen Gefrierschrank zu Leibe gerückt.

    Ich muss ja dazusagen, dass ich selbst das häagen dazs schon zu süß finde. Aber da werde ich noch warten müssen, bis ich das testen kann. Irgendwo in Leipzig gibt es einen häagen dasz Laden, aber hier in Bern hab ich es noch nicht gesehen, da stehen alle auf Mövenpick.

    Bezüglich backen: vielleicht muss man es wirklich in den Ofen schieben. Es gibt ja auch ein Eis-Soufflé. Das wird allerdings nur kurz in den heißen Ofen geschoben, damit die Eischneedecke etwas bräunt.

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