Gewitterwolkensurfen
Festschnallen, festhalten, Kamikazebrille auf und eintauchen in die kleinen Gewitterwolken. Rums, rums, rums, rums.
Festschnallen, festhalten, Kamikazebrille auf und eintauchen in die kleinen Gewitterwolken. Rums, rums, rums, rums.
Sasa hat mal wieder in meiner Nähe gelesen und ich musste da natürlich dabei sein. Diesmal im Rahmen des Treffens der jungen Literatur- und Kulturmagazine in Köln. Lu war auch mit von der Partie und somit konnte ja gar nichts schief gehen. Wir haben die Hürde des DB-Fahrkartenautomaten genommen, wir schafften es die Zugverspätung locker wegzustecken, auch den kaputten und überfüllten IC-Wagen konnten wir ohne Trauma überstehen. Zuletzt habe ich noch eine ältere Dame davor bewahrt auf mich zu fallen (wie selbstlos von mir) und Lu entging nur knapp einem Anschlag mit einem umfallenden Koffer. Die Straßenbahn war dann ein Klacks.
Als wir dann endlich in der Bar Hallmackenreuther am Brüsseler Platz 9 ankamen waren wir etwas enttäuscht. Denn da war nicht wirklich viel los. Die paar Magazine waren wir schnell durch, dafür fläzten wir uns auf das weiche Sofa. Nach kurzer Zeit aber wurde es uns da zu heiß und wir gingen hungrig auf die Suche nach etwas Essbarem. Für mich sollte es noch dazu etwas Magenschonendes sein, denn der hat sich noch nicht ganz von seinem Anfall der vergangenen Woche erholt (obwohl schon viel besser). Deshalb entschlossen wir uns für den Griechen und eine Olympiaplatte – haben wir dann doch nicht gegessen.
Ich hatte Mangold mit Kartoffeln und den Salat gab ich an Lu ab (die Sahnesauce musste ich aber doch alleine essen). Die Frau Lu kann übrigens ordentlich essen. Wahnsinn. Fast wie ich, wenn ich keine Magenprobleme habe. Egal, es gab dann am Tisch noch Outings als Düsseldorfer und Wiener/Grazer, wir wurden dabei nicht erschlagen, nur gütig belächelt.
Muss ich jetzt auch noch von Sasa erzählen? Das soll Lu machen, die kann das besser. Sie hat mit ihrem Handy auch ganz viele Videos von der Lesung gemacht. Sowie einem Jungen den Schluckauf abgekauft und dafür die Erkenntnis vermittelt bekommen, dass Kröten besser sind als Schnecken.