Umzug 1

Es geht los. Zuerst aber noch eine ereignislose Reise. Sag ich mal so, sie hat eigentlich eben erst begonnen, bis jetzt aber ereignislos. (Nachtrag: es blieb bis zuletzt ereignislos, wow)

Morgen in Düsseldorf packen. Die Steuerberaterin noch einmal besuchen. Post erledigen. Makler treffen (nicht meiner, der des Vermieters in Düsseldorf). Mietwagen holen. Auf einen Parkplatz vor der Tür hoffen (an Engel delegiert). Auf Freundin warten, die sich freundlicherweise bereiterklärt hat mir beim Beladen des Wagens zu helfen. Kurz schlafen und um 4 oder 5 am Samstag Früh losfahren und etwa gegen Mittag in Leipzig ankommen.

Meine Vermieterin dort hat mir heute noch sehr zu meiner Freude (da die jederzeit auch kurzfristig verfügbaren Helfer in Leipzig soooo kurzfristig keine Zeit hatten [Anm. an mich: Definition von „kurzfristig“ nachschlagen]) jemanden organisiert, der mir hilft meine Sachen in die neue Wohnung zu tragen.

4. Etage, wobei es einen kleinen Lift bis in die 3. Etage gibt. Immerhin er ist im Erdgeschoss barrierefrei zu erreichen. Ich war damals, als ich die Wohnung sah sehr erfreut über diese Tatsache. Ihr könnt euch vorstellen wie erfreut ich erst war als ich oben dann die Treppe sah. Nuja, nichts ist perfekt und nichts ist für die Ewigkeit.

Dann um 16 Uhr spätestens den Mietwagen zurückgeben und für ein Wochenende ohne Internet in meiner neuen Wohnung einrichten (ich habe jede Menge DVDs mitgenommen, wer es genau wissen will das erste Season der neuen Battlestar Galactica Serie und das erste Season der schon uralten TNG – Startrek – The Next Generation für die Nicht-Insider). Falls es nicht allzu viel regnet, werde ich dann noch die Gegend erkunden. Ich muss mir ja noch was zum Essen und Trinken kaufen. Wer weiß, ob das Leitungswasser in Leipzig genießbar ist.

Ein Nachtrag noch zum heutigen Arbeitstag. Ich habe eine Sitzung halb in Schwyzerdytsch mitgemacht. Es ist immer sehr interessant. Zuerst wird gefragt ob man die Sitzung besser in Hochdeutsch abhalten soll und im Laufe der Sitzung springt aber der eine oder andere dann doch immer wieder ins Schwyzerdytsch über. Bis dann zuletzt gar keiner mehr Hochdeutsch spricht. Aber da eigentlich keine nativen Berner dabei waren war es absolut kein Problem allen zu folgen. Ich warte bereits gespannt auf den Tag an dem es mir dann gar nicht mehr auffällt, dass jemand Schwyzerdytsch mit mir spricht. Der Tag kann nicht mehr soooo fern sein. Der Tag an dem ich Berndytsch verstehe hingegen liegt wohl irgendwo weit nach meinem Tod.

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